Union und FDP haben im Koalitionsvertrag die Verkürzung des Wehr- und Zivildienstes von neun auf sechs Monate vereinbart. Darüber hinaus will die Regierung bis Anfang September eine Strukturreform der Bundeswehr erarbeiten. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) denkt dabei laut über ein Aussetzen der Wehrpflicht nach. Rückenwind bekommt der Minister von Kanzlerin Angela Merkel (CDU). "Er soll und darf über alles nachdenken", stellte sie in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" klar. CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt kündigte im ZDF eine Diskussion "mit offenem Ausgang" an.
Sollte die Strukturreformkommission des Bundesverteidigungsministeriums zu dem Ergebnis kommen, dass die Wehrpflicht nicht mehr zu einer modernen Einsatzarmee passt, müssen auch Alternativen zum Wehrersatzdienst geschaffen werden, unterstrich der jugendpolitische Sprecher der FDP-Fraktion. "Wenn die Wehrpflicht fällt, gibt es auch keine Berechtigung mehr für den Zivildienst als Wehrersatzdienst", so Bernschneider.
Zivildienst durch reguläre Beschäftigung und die Freiwilligendienste ersetzen
Der Liberale forderte Ministerin Schröder daher auf, "Vorkehrungen zu treffen und sich mit den betroffenen Ministerien in Verbindung zu setzen". Die FDP habe stets betont, dass die Wehrpflicht geordnet auszusetzen sei, indem der Zivildienst durch reguläre Beschäftigung und die Freiwilligendienste ersetzt werde. "Eine stärkere Förderung der Jugendfreiwilligendienste ist längst überfällig", hatte Bernschneider im Interview mit dem ''Portal Liberal" kritisiert. Aktuell gebe es bundesweit etwa 26.000 vom Bund kofinanzierte Freiwilligendienstplätze und etwa 85.000 Jugendliche, die sich für einen solchen Platz bewerben, führte er aus. "Die Zahlen beweisen, dass es unter Jugendlichen eine große Bereitschaft gibt, sich freiwillig für soziale und gemeinnützige Zwecke zu engagieren", stellte der Liberale klar.
Des weiteren bekräftigen die Wohlfahrtsverbände, dass es ihnen mit der nötigen Unterstützung des Bundes möglich sei, in den nächsten Jahren bis zu 60.000 neue Freiwilligendienstplätze zu schaffen. Dies ginge aus einem kürzlich vorgelegten Positionspapier des Bundesarbeitskreises Freiwilliges Soziales Jahr hervor.
Bernschneider kündigte an, die FDP-Bundestagsfraktion werde in Kürze gemeinsam mit dem Koalitionspartner Vorschläge zur Stärkung der Jugendfreiwilligendienste vorlegen. "Wir Liberale bekräftigen damit erneut, dass wir im freiwilligen gesellschaftlichen Engagement die Zukunft sehen". MEHR ZUM THEMA:
Sollte die Strukturreformkommission des Bundesverteidigungsministeriums zu dem Ergebnis kommen, dass die Wehrpflicht nicht mehr zu einer modernen Einsatzarmee passt, müssen auch Alternativen zum Wehrersatzdienst geschaffen werden, unterstrich der jugendpolitische Sprecher der FDP-Fraktion. "Wenn die Wehrpflicht fällt, gibt es auch keine Berechtigung mehr für den Zivildienst als Wehrersatzdienst", so Bernschneider.
Zivildienst durch reguläre Beschäftigung und die Freiwilligendienste ersetzen
Der Liberale forderte Ministerin Schröder daher auf, "Vorkehrungen zu treffen und sich mit den betroffenen Ministerien in Verbindung zu setzen". Die FDP habe stets betont, dass die Wehrpflicht geordnet auszusetzen sei, indem der Zivildienst durch reguläre Beschäftigung und die Freiwilligendienste ersetzt werde. "Eine stärkere Förderung der Jugendfreiwilligendienste ist längst überfällig", hatte Bernschneider im Interview mit dem ''Portal Liberal" kritisiert. Aktuell gebe es bundesweit etwa 26.000 vom Bund kofinanzierte Freiwilligendienstplätze und etwa 85.000 Jugendliche, die sich für einen solchen Platz bewerben, führte er aus. "Die Zahlen beweisen, dass es unter Jugendlichen eine große Bereitschaft gibt, sich freiwillig für soziale und gemeinnützige Zwecke zu engagieren", stellte der Liberale klar.
Des weiteren bekräftigen die Wohlfahrtsverbände, dass es ihnen mit der nötigen Unterstützung des Bundes möglich sei, in den nächsten Jahren bis zu 60.000 neue Freiwilligendienstplätze zu schaffen. Dies ginge aus einem kürzlich vorgelegten Positionspapier des Bundesarbeitskreises Freiwilliges Soziales Jahr hervor.
Bernschneider kündigte an, die FDP-Bundestagsfraktion werde in Kürze gemeinsam mit dem Koalitionspartner Vorschläge zur Stärkung der Jugendfreiwilligendienste vorlegen. "Wir Liberale bekräftigen damit erneut, dass wir im freiwilligen gesellschaftlichen Engagement die Zukunft sehen". MEHR ZUM THEMA:




