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    Bahr: Rudi Assauer macht vielen Menschen Mut

    Daniel Bahr (02.02.2012) Der ehemalige Fußballmanager Rudi Assauer hat seine Alzheimer-Erkrankung öffentlich gemacht und die Republik aufgerüttelt. Gesundheitsminister Daniel Bahr bewundert Assauer für seinen Mut, seine Erkrankung öffentlich zu machen. Im Interview mit den ''Ruhr-Nachrichten" " wünscht der Liberale Assauer Kraft und spricht darüber, wie die Hilfe für Demenzkranke und ihre Angehörigen verbessert werden soll. "Demenz ist eine wachsende Herausforderung, der sich die Politik stellen muss und auch stellen wird", so Bahr.
"Schon ab dem nächsten Jahr werden wir in einem ersten Schritt die Leistungen der Pflegeversicherung auf die besonderen Bedürfnisse für die derzeit rund 1,2 Millionen demenzkranken Menschen und ihren pflegenden Angehörigen ausweiten und verbessern", kündigte Bahr an.

Das Bekenntnis Assauers mache bewusst, "dass jeden von uns das Schicksal einer solchen Erkrankung ereilen kann - ob als unmittelbar Betroffener oder auch als Familienangehöriger", zollte Bahr Anerkennung für das Schalker Urgestein. Er verwies darauf, dass Studien für das Jahr 2030 voraussagen, dass etwa 1,7 Millionen Menschen betroffen sein könnten.

Höhere Leistungen für Demenzkranke und deren Angehörige



Kritik, bislang würden Verbesserungen für Demenzkranke zu gering ausfallen, wies Bahr zurück: "Wir arbeiten mit dem Beirat an der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs und werden die Umsetzung des Pflegegesetzes dazu nutzen, weitere Verbesserungen für die Versorgung von demenziell erkrankten Menschen auf den Weg zu bringen."

Mitte Januar hat sich die schwarz-gelbe Koalition schon auf höhere Leistungen für Demenzkranke und pflegende Angehörige verständigt. Gesundheitsminister Daniel Bahr hob hervor, dass bei der Pflegereform "gezielt diejenigen unterstützt" werden, "die bisher zu wenig Unterstützung, zu wenig Hilfe bekommen." Die Pflegesätze für die Betreuung der Betroffenen zu Hause sollen zum Teil fast verdoppelt werden. Eine halbe Million Demenzkranke sollen durch die schwarz-gelbe Pflegereform ab Anfang 2013 davon profitieren. In den verschiedenen Pflegestufen plant die Koalition höhere Leistungen zwischen 70 und 215 Euro. MEHR ZUM THEMA:

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