Zusammen mit der Techniker Krankenkasse startete die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung daher eine Kampagne unter dem Motto "Organspende macht Schule". "Ich hab ja schon öfter mein Herz verschenkt, aber bisher war das nie so im wörtlichen Sinne gemeint." Mit diesen Worten wirbt der Hip Hopper Bo Flower, alias Flo Bauer, im Film "Organspende macht Schule" bei den Jugendlichen dafür, sich eine Meinung zum Thema Organspende zu bilden.
Er ist das Gesicht der gleichnamigen gemeinsamen Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Techniker Krankenkasse (TK), die jetzt in Berlin vorgestellt wurde. In Deutschland können Jugendliche mit 16 selbst entscheiden, ob sie Organspender werden wollen. Mit 14 Jahren schon können sie sich dagegen aussprechen.
Daniel Bahr erklärte: "Organspende kann Leben retten. Sie ist ein Akt der Nächstenliebe. Jeder von uns würde bei einer schweren Organerkrankung hoffen, ein neues zu bekommen. Das kann aber nur gelingen, wenn es auch Spender gibt. Ich möchte daher, dass sich möglichst viele auch junge Menschen mit diesem Thema auseinandersetzen. Dass sie eine Entscheidung treffen und diese in einem Organspendeausweis dokumentieren. Eine Entscheidung ohne Druck, auf Grundlage guter Informationsangebote. Dazu sind kreative Information und Aufklärung ein richtiger Weg."
Mit 16 Jahren können Jugendliche selbst entscheiden, ob sie Organspender sein möchten. Bereits mit 14 Jahren können sie sich dagegen aussprechen. „Wir wissen aus unseren Untersuchungen, dass vor allem junge Menschen dem Thema sehr aufgeschlossen gegenüberstehen, wenn sie darauf angesprochen werden. Doch weniger als die Hälfte der 14- bis 25-Jährigen ist gut oder sehr gut über Organspende informiert", erklärte die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Elisabeth Pott.
„Um speziell junge Menschen noch besser zu erreichen, haben wir das Gemeinschaftsprojekt mit der Techniker Krankenkasse gestartet. Es ist wichtig, dass Jugendliche verständliche Informationen erhalten, die ihnen Antworten auf ihre Fragen geben. Gut informiert können sie dann auch eine selbstbestimmte Entscheidung treffen."
Die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Elisabeth Pott, wies darauf hin, dass im vergangenen Jahr Organe von 1.900 Spendern entnommen worden seien. Das reiche bei weitem nicht aus, alle Betroffenen in Deutschland zu versorgen. Deutschland sei bei der Organspende ein "Nehmerland".
Das wird nach Angaben von Pott auch so bleiben, selbst wenn alle Möglichkeiten ausgeschöpft würden. Denn nur 4.000 potenzielle Spender kämen pro Jahr überhaupt für eine Organspende in Frage. Da sogenannte Lebendspenden nur bei Nieren und Teile der Leber möglich seien, kämen bei Herz oder Lunge zwangsläufig nur Organe von hirntoten Menschen in Betracht. MEHR ZUM THEMA:
Er ist das Gesicht der gleichnamigen gemeinsamen Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Techniker Krankenkasse (TK), die jetzt in Berlin vorgestellt wurde. In Deutschland können Jugendliche mit 16 selbst entscheiden, ob sie Organspender werden wollen. Mit 14 Jahren schon können sie sich dagegen aussprechen.
Daniel Bahr erklärte: "Organspende kann Leben retten. Sie ist ein Akt der Nächstenliebe. Jeder von uns würde bei einer schweren Organerkrankung hoffen, ein neues zu bekommen. Das kann aber nur gelingen, wenn es auch Spender gibt. Ich möchte daher, dass sich möglichst viele auch junge Menschen mit diesem Thema auseinandersetzen. Dass sie eine Entscheidung treffen und diese in einem Organspendeausweis dokumentieren. Eine Entscheidung ohne Druck, auf Grundlage guter Informationsangebote. Dazu sind kreative Information und Aufklärung ein richtiger Weg."
Junge Menschen besser erreichen
Mit 16 Jahren können Jugendliche selbst entscheiden, ob sie Organspender sein möchten. Bereits mit 14 Jahren können sie sich dagegen aussprechen. „Wir wissen aus unseren Untersuchungen, dass vor allem junge Menschen dem Thema sehr aufgeschlossen gegenüberstehen, wenn sie darauf angesprochen werden. Doch weniger als die Hälfte der 14- bis 25-Jährigen ist gut oder sehr gut über Organspende informiert", erklärte die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Elisabeth Pott.
„Um speziell junge Menschen noch besser zu erreichen, haben wir das Gemeinschaftsprojekt mit der Techniker Krankenkasse gestartet. Es ist wichtig, dass Jugendliche verständliche Informationen erhalten, die ihnen Antworten auf ihre Fragen geben. Gut informiert können sie dann auch eine selbstbestimmte Entscheidung treffen."
Nur 4 000 potenzielle Kandidaten
Die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Elisabeth Pott, wies darauf hin, dass im vergangenen Jahr Organe von 1.900 Spendern entnommen worden seien. Das reiche bei weitem nicht aus, alle Betroffenen in Deutschland zu versorgen. Deutschland sei bei der Organspende ein "Nehmerland".
Das wird nach Angaben von Pott auch so bleiben, selbst wenn alle Möglichkeiten ausgeschöpft würden. Denn nur 4.000 potenzielle Spender kämen pro Jahr überhaupt für eine Organspende in Frage. Da sogenannte Lebendspenden nur bei Nieren und Teile der Leber möglich seien, kämen bei Herz oder Lunge zwangsläufig nur Organe von hirntoten Menschen in Betracht. MEHR ZUM THEMA:




