Im Interview mit der "Bild"-Zeitung äußert der Liberale einmal mehr seine Bewunderung für Rudi Assauer, der seine Alzheimer-Erkrankung öffentlich gemacht hat. Dies "führt uns vor Augen, dass es jeden treffen kann. Viele Menschen fürchten sich davor – und genau diese Angst muss man ihnen nehmen." Rudi Assauer trage dazu bei, "weil er das Thema aus der Tabuzone holt. Das macht Mut, auch mir persönlich."
In diesem Zusammenhang verwies Bahr auf seine Reformpläne für Demenzkranke, die ab Januar 2013 greifen werden. Dazu gehöre auch die Förderung von Pflege-Wohngemeinschaften. In einer WG mit vier Bewohnern könnten demnach an Sach- und Geldleistungen in Pflegestufe 1 bis zu 3400 Euro pro Monat zur Verfügung stehen. "Die Menschen wollen so lange wie möglich in ihrem häuslichen Umfeld bleiben. Deshalb sind neue Wohnformen für Pflegebedürftige, die noch keine Rund-um-die-Uhr-Betreuung brauchen, gefragt. Das ist eine Alternative zwischen Pflege zu Hause und Heim", sagte Bahr.
Zusätzlich sei ein "Initiativprogramm von 30 Millionen Euro" aufgelegt worden, um Umbauten, zum Beispiel im Badezimmer, finanzieren zu können. "Dies sind bis zu 2500 Euro einmalig pro WG-Bewohner. Maximal könnte eine vierköpfige Wohngruppe 10 000 Euro bekommen zur bestehenden Förderung von 10 000 Euro, also reden wir über 20 000 Euro, die dann bei Gründung einer Pflege-WG zur Verfügung stehen", betonte Bahr.
Mit Blick auf die steigende Zahl von Pflegebedürftigen plant Bahr ein Bündel von Maßnahmen, um Deutschland pflegefest zu machen. "Pflege muss schon früh ein Thema sein", führte der Gesundheitsminister aus. "Familien und auch die Schule sind gefordert. Es geht um Wertevermittlung. Familien und Angehörige brauchen Unterstützung. Wir müssen uns um einander kümmern, es geht um gesellschaftlichen Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement." Mehr Wohnungen müssten barrierefrei gebaut werden, Menschen sollten sich mit alternativen Wohnformen beschäftigen und "wir schaffen attraktivere Bedingungen für Pflegeberufe", kündigte der Liberale an. MEHR ZUM THEMA:
Förderung von Pflege-WGs
In diesem Zusammenhang verwies Bahr auf seine Reformpläne für Demenzkranke, die ab Januar 2013 greifen werden. Dazu gehöre auch die Förderung von Pflege-Wohngemeinschaften. In einer WG mit vier Bewohnern könnten demnach an Sach- und Geldleistungen in Pflegestufe 1 bis zu 3400 Euro pro Monat zur Verfügung stehen. "Die Menschen wollen so lange wie möglich in ihrem häuslichen Umfeld bleiben. Deshalb sind neue Wohnformen für Pflegebedürftige, die noch keine Rund-um-die-Uhr-Betreuung brauchen, gefragt. Das ist eine Alternative zwischen Pflege zu Hause und Heim", sagte Bahr.
Zusätzlich sei ein "Initiativprogramm von 30 Millionen Euro" aufgelegt worden, um Umbauten, zum Beispiel im Badezimmer, finanzieren zu können. "Dies sind bis zu 2500 Euro einmalig pro WG-Bewohner. Maximal könnte eine vierköpfige Wohngruppe 10 000 Euro bekommen zur bestehenden Förderung von 10 000 Euro, also reden wir über 20 000 Euro, die dann bei Gründung einer Pflege-WG zur Verfügung stehen", betonte Bahr.
Deutschland pflegefest machen
Mit Blick auf die steigende Zahl von Pflegebedürftigen plant Bahr ein Bündel von Maßnahmen, um Deutschland pflegefest zu machen. "Pflege muss schon früh ein Thema sein", führte der Gesundheitsminister aus. "Familien und auch die Schule sind gefordert. Es geht um Wertevermittlung. Familien und Angehörige brauchen Unterstützung. Wir müssen uns um einander kümmern, es geht um gesellschaftlichen Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement." Mehr Wohnungen müssten barrierefrei gebaut werden, Menschen sollten sich mit alternativen Wohnformen beschäftigen und "wir schaffen attraktivere Bedingungen für Pflegeberufe", kündigte der Liberale an. MEHR ZUM THEMA:




