In dem Beschluss wird betont, dass sich der Bildungsföderalismus auf seine Stärke besinnen muss. Denn: Derzeit existieren 16 verschiedene Schulsysteme mit den verschiedensten Schulformen. Transparenz und Vergleichbarkeit sind oft nicht gegeben. "Klares Ziel muss es sein, die Bildungsmobilität zu verbessern", beschlossen die Delegierten.
Auch will die FDP die "Ständige Konferenz der Kultusminister" (KMK) durch eine schlanke Bildungskonferenz der Länder ersetzen. Homburger stellte in ihrer Rede klar: der Bürokratie-Moloch Kultusministerkonferenz muss reformiert werden.
Kontrovers wurde auf dem Parteitag das sogenannte Kooperationsverbot diskutiert. Es untersagt dem Bund, sich in die Bildungsfinanzierung der Länder einzubringen. 261 Delegierte plädierten für die Fortdauer des Kooperationsverbotes. Für den Gegenantrag sprachen sich 217 Delegierte aus.
Die baden-württembergische FDP-Parteivorsitzende Birgit Homburger hatte in ihrer Rede dafür geworben, durch einheitliche Bildungsstandards und eine leichtere Anerkennung von Abschlüssen den Familien einen Umzug von einem Bundesland in ein anderes zu erleichtern.
Homburger sprach von der Bildung als "die soziale Frage unserer Zeit". Der Antrag knüpfe an die Thesen von Ralf Dahrendorf "Bildung als Bürgerrecht" und die Tradition der FDP als Bildungspartei an.
Der Staat kann nicht alles machen, so Homburger. Eltern hätten das Recht, aber auch die Pflicht zur Erziehung ihrer Kinder. Im Rahmen der frühkindlichen Bildung sollen Kindergärten und Grundschulen zu regelrechten Familienzentren werden, wo Probleme gemeinschaftlich gelöst werden. MEHR ZUM THEMA:
Auch will die FDP die "Ständige Konferenz der Kultusminister" (KMK) durch eine schlanke Bildungskonferenz der Länder ersetzen. Homburger stellte in ihrer Rede klar: der Bürokratie-Moloch Kultusministerkonferenz muss reformiert werden.
Kontrovers wurde auf dem Parteitag das sogenannte Kooperationsverbot diskutiert. Es untersagt dem Bund, sich in die Bildungsfinanzierung der Länder einzubringen. 261 Delegierte plädierten für die Fortdauer des Kooperationsverbotes. Für den Gegenantrag sprachen sich 217 Delegierte aus.
Homburger: Bildung ist für die FDP ein Bürgerrecht
Die baden-württembergische FDP-Parteivorsitzende Birgit Homburger hatte in ihrer Rede dafür geworben, durch einheitliche Bildungsstandards und eine leichtere Anerkennung von Abschlüssen den Familien einen Umzug von einem Bundesland in ein anderes zu erleichtern.
Homburger sprach von der Bildung als "die soziale Frage unserer Zeit". Der Antrag knüpfe an die Thesen von Ralf Dahrendorf "Bildung als Bürgerrecht" und die Tradition der FDP als Bildungspartei an.
Der Staat kann nicht alles machen, so Homburger. Eltern hätten das Recht, aber auch die Pflicht zur Erziehung ihrer Kinder. Im Rahmen der frühkindlichen Bildung sollen Kindergärten und Grundschulen zu regelrechten Familienzentren werden, wo Probleme gemeinschaftlich gelöst werden. MEHR ZUM THEMA:




