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    Börsensteuer: Ein Lösungsansatz zur Schuldenkrise?

    Anzeigentafel für Aktienkurse an der Wertpapierbörse: Der Finanzstandort Frankfurt ist in Gefahr, sollte ein Börsensteuer nur im Euro-Raum eingeführt werden

    (20.01.2012) Die Liberalen stehen der Einführung einer Transaktionssteuer auf Finanzgeschäfte in der Euro-Zone kritisch gegenüber. Unsere Argumente finden Sie hier.

Eine Finanztransaktionssteuer ist eine Umsatzsteuer für Börsengeschäfte. Die Probleme auf den Finanzmärkten und die Schuldenkrise im Euro-Raum können aus Sicht der Liberalen mit einer solchen Abgabe nicht gelöst werden. Zu befürchten ist eine Verlagerung der Geschäfte außerhalb der Euro-Zone, was den Verlust von Arbeitsplätzen an der Frankfurter Börse bedeuten kann. Zudem wird die Steuer an die Bankkunden, also Anleger, Sparer und Unternehmen, weitergereicht.

Wirtschaftsminister Philipp Rösler und FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle haben Alternativvorschläge unterbreitet: Eine Orientierung am britischen Modell der Stempelsteuer oder eine Finanzaktivitätssteuer auf die Gewinne aus Börsengeschäften, um auch die Geldinstitute an den Kosten der Krise zu beteiligen. Ansonsten muss die von der EU-Kommission vorgegebene Linie gelten: Börsensteuer nur in der ganzen EU, damit in Europa gleiche Wettbewerbsbedingungen herrschen.

Kann eine Transaktionssteuer dazu beitragen, die Spekulation auf den Finanzmärkten einzudämmen?

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