„Die deutsche Wirtschaft holt rasant auf“, resümierte das Statistische Bundesamt am Freitag bei der Präsentation der neuen Wirtschaftszahlen. Im zweiten Quartal 2010 wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preis-, saison- und kalenderbereinigt um 2,2 Prozent im Vergleich zum vorhergegangenen Quartal. „Wir erleben derzeit einen Aufschwung XL. Die Wirtschaft wächst stärker als in jedem anderen Quartal seit der Wiedervereinigung vor 20 Jahren“, sagte Brüderle.
Zwar könne man nicht von einem Wirtschaftswunder sprechen, dennoch habe sich die Erholung der deutschen Wirtschaft „ als weitaus kräftiger erwiesen, als dies noch vor kurzer Zeit von vielen für möglich gehalten wurde“. Die Dynamik der Wirtschaft im zweiten Jahresviertel lasse „ein Wachstum von weit über zwei Prozent für 2010 in den Bereich des Möglichen rücken“, so Brüderle. Bisher ging die Bundesregierung für das laufende Jahr von einem Wachstum von etwa 1,4 Prozent aus.
Stärkeres Wachstum in den Vorquartalen als bisher angenommen
Die Neuorientierung an der 2-Prozent-Marke sei auch durch die nach oben revidierten Wirtschaftszahlen für die Vorquartale möglich geworden. Die Wiesbadener Statistiker errechneten für das erste Vierteljahr ein Plus von 0,5 Prozent, während bisher ein Zuwachs um lediglich 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal im Raum stand. Auch wurden die Ergebnisse der letzten vier Jahre korrigiert: So sank das deutsche BIP im Krisenjahr 2009 nicht um 4,9 Prozent, wie bisher angenommen, sondern nur um 4,7 Prozent.
Wirtschafttreibende Kräfte kommen sowohl aus dem In- als auch Ausland. Den größten Anteil am Aufschwung hatten Investitionen und der Außenhandel. Aber auch die privaten und staatlichen Konsumausgaben trugen zum Wachstum des BIP bei. „Diese Entwicklung zeigt, dass die Entlastungsmaßnahmen, die wir zu Jahresbeginn umgesetzt haben, richtig waren und wirken“, erklärte Brüderle.
Wachstumsstrategien statt Krisen- und Stimulierungsmaßnahmen
Der Weg aus der Krise führe nicht über „kostspielige Krisen- und Stimulierungsmaßnahmen“, sondern über eine „nach vorne gerichtete Wachstumsstrategie, bei der sich der Staat zurücknimmt, bewährten ordnungspolitischen Grundsätzen wieder Geltung verschafft und Raum für die Leistungsfähigkeit seiner Bürger lässt“, so Brüderle. Das habe sich offenkundig ausgezahlt.
Ausführlichere Ergebnisse zur Entwicklung des BIP im zweiten Quartal werden vom Statistischen Bundesamt am 24. August bekannt gegeben, doch für den liberalen Bundeswirtschaftsminister sind die heutigen Zahlen schon jetzt „eine klare Ermutigung, den Ausstieg aus der staatlichen Krisenfürsorge fortzusetzen und den eingeschlagenen Kurs der Ausgabenkonsolidierung bei den öffentlichen Haushalten entschlossen weiterzuführen“. MEHR ZUM THEMA:
Zwar könne man nicht von einem Wirtschaftswunder sprechen, dennoch habe sich die Erholung der deutschen Wirtschaft „ als weitaus kräftiger erwiesen, als dies noch vor kurzer Zeit von vielen für möglich gehalten wurde“. Die Dynamik der Wirtschaft im zweiten Jahresviertel lasse „ein Wachstum von weit über zwei Prozent für 2010 in den Bereich des Möglichen rücken“, so Brüderle. Bisher ging die Bundesregierung für das laufende Jahr von einem Wachstum von etwa 1,4 Prozent aus.
Stärkeres Wachstum in den Vorquartalen als bisher angenommen
Die Neuorientierung an der 2-Prozent-Marke sei auch durch die nach oben revidierten Wirtschaftszahlen für die Vorquartale möglich geworden. Die Wiesbadener Statistiker errechneten für das erste Vierteljahr ein Plus von 0,5 Prozent, während bisher ein Zuwachs um lediglich 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal im Raum stand. Auch wurden die Ergebnisse der letzten vier Jahre korrigiert: So sank das deutsche BIP im Krisenjahr 2009 nicht um 4,9 Prozent, wie bisher angenommen, sondern nur um 4,7 Prozent.
Wirtschafttreibende Kräfte kommen sowohl aus dem In- als auch Ausland. Den größten Anteil am Aufschwung hatten Investitionen und der Außenhandel. Aber auch die privaten und staatlichen Konsumausgaben trugen zum Wachstum des BIP bei. „Diese Entwicklung zeigt, dass die Entlastungsmaßnahmen, die wir zu Jahresbeginn umgesetzt haben, richtig waren und wirken“, erklärte Brüderle.
Wachstumsstrategien statt Krisen- und Stimulierungsmaßnahmen
Der Weg aus der Krise führe nicht über „kostspielige Krisen- und Stimulierungsmaßnahmen“, sondern über eine „nach vorne gerichtete Wachstumsstrategie, bei der sich der Staat zurücknimmt, bewährten ordnungspolitischen Grundsätzen wieder Geltung verschafft und Raum für die Leistungsfähigkeit seiner Bürger lässt“, so Brüderle. Das habe sich offenkundig ausgezahlt.
Ausführlichere Ergebnisse zur Entwicklung des BIP im zweiten Quartal werden vom Statistischen Bundesamt am 24. August bekannt gegeben, doch für den liberalen Bundeswirtschaftsminister sind die heutigen Zahlen schon jetzt „eine klare Ermutigung, den Ausstieg aus der staatlichen Krisenfürsorge fortzusetzen und den eingeschlagenen Kurs der Ausgabenkonsolidierung bei den öffentlichen Haushalten entschlossen weiterzuführen“. MEHR ZUM THEMA:




