Bereits seit Wochen beklagen Unternehmen in manchen Regionen, dass sie die Lehrstellen nicht mit geeigneten Auszubildenden besetzen können. Grund dafür sind die demografische und wirtschaftliche Entwicklung. In anderen Regionen wiederum gibt es noch einen Mangel an Ausbildungsplätzen.
"Der erfolgreiche Ausbildungspakt muss im Herbst mit der Wirtschaft fortgeführt und mit Blick auf den Fachkräftebedarf weiterentwickelt werden“, fordert daher Wirtschaftsminister Rainer Brüderle. So müssen insbesondere Jugendliche verstärkt in den Blick genommen werden, die es bis jetzt noch nicht in die Ausbildung geschafft haben. Auch Jugendliche mit Migrationshintergrund müssten verstärkt gefördert werden.
Zudem erneuerte Brüderle seine Absicht, die Gewerkschaften, die Länder und die Integrationsbeauftragte zusätzlich in den seit 2004 bestehenden Pakt aufzunehmen. Bisher gehören ihm nur die Bundesregierung und die Spitzenverbände der Wirtschaft an.




