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  • FDP | Parteitag in Potsdam

    Cornelia Pieper eröffnet den Potsdamer Parteitag

    Cornelia Pieper Cornelia Pieper

    (20.09.2009) In ihrer Eröffnungsrede zum Sonderparteitag der Liberalen in Potsdam erklärte FDP-Parteivize Cornelia Pieper die Bildungspolitik zum großen Zukunftsthema. "Unsere jungen Menschen müssen gut ausgebildet werden, Kinder müssen frühzeitig gefördert und gefordert werden", so Pieper. Auch der Landesvorsitzende der FDP Sachsen, Holger Zastrow, begrüßte die Delegierten. Er bezeichnete das "Worthalten als Markenzeichen der Liberalen".

Die stellvertretende Bundesvorsitzende Cornelia Pieper begrüßte die Delegierten in den Filmstudios in Babelsberg. Dies sei ein geschichtsträchtigen Ort, so Pieper. Genau richtig also für den außerordentlichen Landesparteitag der Liberalen – schließlich wolle man am kommenden Wochenende auch Geschichte schreiben. Dies hätten die Liberalen ja auch schon als „Partei der Deutschen Einheit und als Partei der europäischen Integration" getan, erinnerte Pieper und begrüßte damit die FDP-Ehrenvorsitzenden Hans-Dietrich Genscher und Otto Graf Lambsdorff, die mit langem Applaus gefeiert wurden.

Cornelia Pieper
Cornelia Pieper
Die stellvertretende Bundesvorsitzende erinnerte daran, dass in unmittelbarer Distanz zum Tagungsort vor 20 Jahren noch Mauern und Stacheldraht das Stadtbild beherrschten. Die Deutsche Einheit sei „das wertvollste Geschenk“ gewesen, das sich die Ostdeutschen selbst gemacht hätten. Sie warnte vor diesem Hintergrund vor den Linken, deren Spitzenkandidat sich ebenfalls vor 20 Jahren noch gegen die Wiedervereinigung ausgesprochen und von „historischem Schwachsinn“ gesprochen hatte. Allein wegen dieser Stimmen müsse es eine „starke liberale Kraft in Regierungsverantwortung geben“, so Pieper.

Die Landesvorsitzende der FDP Sachsen-Anhalt betonte, dass es bei der Wahl in der kommenden Woche um die Zukunft gehe. Daher habe die FDP bewusst das Thema „Bildung ist ein Bürgerrecht“ zum Schlüsselthema gemacht. In der kommenden Legislaturperiode müsse es entschieden mehr Bildungsinvestitionen geben. „Unsere jungen Menschen müssen gut ausgebildet werden, Kinder müssen frühzeitig gefördert und gefordert werden“, so Pieper.

Pieper nutzte die Eröffnungsrede, um sich bei den erfolgreichen Spitzenkandidaten für die drei Landtagswahlen in Saarland, Sachsen und Thüringen zu bedanken. In Sachsen, wo die FDP zehn Prozent der Stimmen erringen konnten, hätten die Bürger „innerhalb von zehn Tagen klare politische Verhältnisse bekommen, und so werden wir es auch nach der Bundestagswahl machen“.

Cornelia Pieper gratuliert Holger Zastrow
Cornelia Pieper, Holger Zastrow
Im Anschluss berichtete der Landesvorsitzende der FDP-Sachsen, Holger Zastrow, über die Koalitionsverhandlungen mit der sächsischen CDU. Man habe schnell verhandelt, „aber da ist richtig viel FDP drin – das darf man der CDU eigentlich gar nicht sagen“, so Zastrow. Das erfolgreiche Abschneiden der Liberalen zeige aber auch, dass es selbst in Sechs-Parteien-Parlamenten stabile Zweierkoalitionen geben könne.

Die sächsischen Landtagswahlen haben auch den Liberalen im Bund Rückenwind gegeben. Zugleich sind sie Momentaufnahme einer langen Entwicklung. So habe die FDP in Sachsen vor zehn Jahren nur ein Prozent bei den Landtagswahlen erreicht. Mittlerweile sei man zweistellig. Was ihn besonders stolz mache, sei jedoch, dass man der SPD „so dicht auf den Pelz“ rücken konnte. „Uns fehlen nur noch 0,4 Prozent. Aber ich bin ja noch jung, da braucht man noch Ziele“, so Zastrow.

Rückblickend habe seinem Landesverband vor allem eines geholfen, erinnerte Zastrow: „Dass Worthalten zum Markenzeichen der FDP geworden ist.“

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