Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Deutschland, bezeichnete das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Hartz IV als "Meilenstein". Die Richter hätten daran erinnert, dass es sich in Deutschland um einen Rechtsstaat handele. "Jeder Bürger hat das Recht, Hilfen zu bekommen, die Teilhabe sichert, unabhängig davon wie die Notlage entstanden ist."

Ulrich Schneider Der Gesetzgeber habe nun die Aufgabe zu diskutieren, wie viel ein Mensch braucht und wieviel Teilhabe man den Menschen gewähren will. Dabei sei auch die Art des "wie" für die Menschenwürde wichtig, betonte Schneider. "Einfach Geld zu geben kann keine würdevolle Hilfe sein." Vielmehr müsse man den Menschen helfen, ihr Geld selber zu verdienen. Für Schneider ist es ein "Grundbedürfnis", selbstverantwortlich für sich und seine Familie sorgen zu können. In dem Zusammenhang begrüßte Schneider die im Thesenpapier der FDP enthaltenen Maßnahmen. Sie packten am richtigen Ende an, lobte Schneider.
Aus einer der viel zitierten Optionskommunen berichtete der Vorstand der Osnabrücker MaßArbeit, Siegfried Averhage. Er bezeichnete die arbeitsmarktpolitische Aktivierung und Prävention als „kommunale Kernkompetenzen“. Die Kommunen könnten diese Leistungen aus einer Hand bieten. „Ich bin zuständig und ich entscheide“ – nach diesem Grundsatz geschehe in Osnabrück gleichzeitig „Arbeitsmarkt- und Bildungsmonitoring“. Es gebe bei der Arbeitslosenhilfe – finanziell oder als Tat – „viele gute Ansätze“. Das Entscheidende sei das Zusammenspiel dessen, was da geschieht, so Averhage. MEHR ZUM THEMA:

Ulrich Schneider Der Gesetzgeber habe nun die Aufgabe zu diskutieren, wie viel ein Mensch braucht und wieviel Teilhabe man den Menschen gewähren will. Dabei sei auch die Art des "wie" für die Menschenwürde wichtig, betonte Schneider. "Einfach Geld zu geben kann keine würdevolle Hilfe sein." Vielmehr müsse man den Menschen helfen, ihr Geld selber zu verdienen. Für Schneider ist es ein "Grundbedürfnis", selbstverantwortlich für sich und seine Familie sorgen zu können. In dem Zusammenhang begrüßte Schneider die im Thesenpapier der FDP enthaltenen Maßnahmen. Sie packten am richtigen Ende an, lobte Schneider.
Aus einer der viel zitierten Optionskommunen berichtete der Vorstand der Osnabrücker MaßArbeit, Siegfried Averhage. Er bezeichnete die arbeitsmarktpolitische Aktivierung und Prävention als „kommunale Kernkompetenzen“. Die Kommunen könnten diese Leistungen aus einer Hand bieten. „Ich bin zuständig und ich entscheide“ – nach diesem Grundsatz geschehe in Osnabrück gleichzeitig „Arbeitsmarkt- und Bildungsmonitoring“. Es gebe bei der Arbeitslosenhilfe – finanziell oder als Tat – „viele gute Ansätze“. Das Entscheidende sei das Zusammenspiel dessen, was da geschieht, so Averhage. MEHR ZUM THEMA:




