Auch die Bafög-Sätze werden nach den Plänen der Bundesregierung steigen. Geplant ist eine Anhebung um drei Prozent, also im Schnitt 13 Euro monatlich. Bisherige Stipendiaten der verschiedenen Förderungswerke sollen in Zukunft ein Büchergeld von 300 Euro statt wie bisher 80 Euro im Monat bekommen. Einen besonderen Erfolg für die Liberalen stellt jedoch die Auflegung des neuen nationalen Stipendienprogramms dar.
Mit diesem Programm sollen ab Herbst die leistungsstärksten Studenten Deutschlands unabhängig vom Einkommen der Eltern mit monatlich 300 Euro unterstützt werden. Davon werden nach den Plänen der Bundesregierung 150 Euro aus Staatsmitteln aufgebracht, die verbleibenden 150 Euro sollen die Hochschulen vor Ort einwerben. Langfristig strebt die Regierung an, 200.000 Studenten in Stipendien zu bringen. Bisher sind es lediglich 20.000.
Stipendien und Bafög zwei Seiten derselben Medaille
Meinhardt nannte es „unglaublich, dass 98,1 Prozent der Studierenden in Deutschland nicht die Chance für ein Stipendium haben“. Deutschland sei bei der Stipendienförderung ein „Entwicklungsland“. Die Modernisierung des Bafög und das neue Stipendienprogramm seien dabei zwei Seiten derselben Medaille. Es gehe nicht darum, eine Neiddebatte loszutreten, sondern um die „Förderung von Begabungen, Persönlichkeit und gesellschaftlichem Engagement“.
Auch nach Ansicht Pinkwarts war es „lange überfällig“, dass Stipendien einer breiteren Gruppe zugänglich werden und „nicht länger dem Elfenbeinturm der Begabtenförderungswerke vorbehalten“ bleiben. „Begabung hängt nicht vom Einkommen der Eltern ab“, so der Innovationsminister von Nordrhein-Westfalen.
Mit diesem Programm sollen ab Herbst die leistungsstärksten Studenten Deutschlands unabhängig vom Einkommen der Eltern mit monatlich 300 Euro unterstützt werden. Davon werden nach den Plänen der Bundesregierung 150 Euro aus Staatsmitteln aufgebracht, die verbleibenden 150 Euro sollen die Hochschulen vor Ort einwerben. Langfristig strebt die Regierung an, 200.000 Studenten in Stipendien zu bringen. Bisher sind es lediglich 20.000.
Stipendien und Bafög zwei Seiten derselben Medaille
Meinhardt nannte es „unglaublich, dass 98,1 Prozent der Studierenden in Deutschland nicht die Chance für ein Stipendium haben“. Deutschland sei bei der Stipendienförderung ein „Entwicklungsland“. Die Modernisierung des Bafög und das neue Stipendienprogramm seien dabei zwei Seiten derselben Medaille. Es gehe nicht darum, eine Neiddebatte loszutreten, sondern um die „Förderung von Begabungen, Persönlichkeit und gesellschaftlichem Engagement“.
Auch nach Ansicht Pinkwarts war es „lange überfällig“, dass Stipendien einer breiteren Gruppe zugänglich werden und „nicht länger dem Elfenbeinturm der Begabtenförderungswerke vorbehalten“ bleiben. „Begabung hängt nicht vom Einkommen der Eltern ab“, so der Innovationsminister von Nordrhein-Westfalen.




