Mittlerweile hat die Veranstaltung und die Protest der Linken und der SPD in Sachsen-Anhalt die bundesdeutsche Öffentlichkeit erreicht. So fragt das Nachrichtenmagazin „Focus“, ob man die nationalsozialistische Diktatur in Deutschland mit der SED-Diktatur vergleichen dürfe. Die Linkspartei, die hier vor wenigen Jahren noch PDS hieß und aus der DDR-Staatspartei SED entstanden ist, wehre sich jedenfalls vehement gegen den Vergleich.
Wie der „Focus“ weiterhin schreibt, sei es unter seriösen Wissenschaftlern „längst unstrittig, dass man beide deutsche Diktaturen wissenschaftlich vergleichen kann“. Wer vergleiche, setze schließlich nicht gleich, sondern kann neben Gemeinsamkeiten auch Verschiedenheiten herausarbeiten.
Bundestagsabgeordneter und Stiftungs-Vorstandsmitglied, Peter Röhlinger, setzt sich für die Veranstaltung ein. Er wehrt sich damit gegen die Kritik von Innenstaatssekretär Rüdiger Erben (SPD), der sich strikt gegen die Veranstaltung ausgesprochen hatte. Unterstützung bekommt Röhlinger von Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU), dem Vorsitzenden des Wissenschaftsbeirates der Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur, Peter Maser, sowie dem Leiter der Stasi-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe.
Letzterer hatte zuvor kritisiert, dass Erben Mitarbeitern der Gedenkstättenstiftung und des Innenministeriums untersagt hatte, an der Tagung in der Gedenkstätte Roter Ochse in Halle teilzunehmen. Dieses Verbot sei ein „inakzeptabler Eingriff in die grundgesetzlich gesicherte Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit“, urteilt Knabe. Er hatte zudem Zweifel daran geäußert, dass Erben für das Amt des Staatssekretärs im Innen- und damit im Verfassungsministerium geeignet sei.
Die Kooperationsveranstaltung wurde von der Stiftung für die Freiheit, der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, der Gedenkstätte Roter Ochse, Halle, und der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt konzipiert. MEHR ZUM THEMA:
Wie der „Focus“ weiterhin schreibt, sei es unter seriösen Wissenschaftlern „längst unstrittig, dass man beide deutsche Diktaturen wissenschaftlich vergleichen kann“. Wer vergleiche, setze schließlich nicht gleich, sondern kann neben Gemeinsamkeiten auch Verschiedenheiten herausarbeiten.
Bundestagsabgeordneter und Stiftungs-Vorstandsmitglied, Peter Röhlinger, setzt sich für die Veranstaltung ein. Er wehrt sich damit gegen die Kritik von Innenstaatssekretär Rüdiger Erben (SPD), der sich strikt gegen die Veranstaltung ausgesprochen hatte. Unterstützung bekommt Röhlinger von Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU), dem Vorsitzenden des Wissenschaftsbeirates der Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur, Peter Maser, sowie dem Leiter der Stasi-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe.
Letzterer hatte zuvor kritisiert, dass Erben Mitarbeitern der Gedenkstättenstiftung und des Innenministeriums untersagt hatte, an der Tagung in der Gedenkstätte Roter Ochse in Halle teilzunehmen. Dieses Verbot sei ein „inakzeptabler Eingriff in die grundgesetzlich gesicherte Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit“, urteilt Knabe. Er hatte zudem Zweifel daran geäußert, dass Erben für das Amt des Staatssekretärs im Innen- und damit im Verfassungsministerium geeignet sei.
Die Kooperationsveranstaltung wurde von der Stiftung für die Freiheit, der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, der Gedenkstätte Roter Ochse, Halle, und der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt konzipiert. MEHR ZUM THEMA:
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