"Kultur ohne jegliche staatliche Unterstützung wird zum Luxus für diejenigen, die es sich leisten können und verhindert eine emanzipatorische Teilnahme möglichst vieler. So eine Gesellschaft entkulturalisiert sich selber und verliert eine Basis ihrer Zivilisation", sagte Thiel, der als kulturpolitischer Sprecher für die FDP im Berliner Abgeordnetenhaus sitzt. Daher werden sich die Liberalen auch weiterhin für sinnvolle Investitionen in Opern, Theater oder Museen einsetzen.
Wenn ein Kulturbetrieb aber erfolgreich wirtschaftet, wie es etwa der Friedrichstadtpalast macht, dann sollten öffentliche Subventionen schrittweise reduziert werden, erläutert Thiel. Die Berliner Opernstiftung hält der liberale Kulturpolitiker inzwischen für überflüssig, da sie ihren Beitrag zum Erhalt der Berliner Opernhäuser geleistet habe und ohne eine eigene Generalintendanz "ein zahnloser Tiger" sei, "der Millionen verschlingt und nichts bewirkt."
Der Leitsatz der Berliner Liberalen für die zukünftige Kulturfinanzierung lautet Thiel zufolge: "Stärken stärken, Schwächen bekämpfen und sich von chronischen Verlustbringern trennen." Neue Projekte sollen weiterhin eine Chance auf Förderung erhalten, während die bereits etablierten, institutionell geförderten Einrichtungen mit öffentlichen Mitteln nicht noch weiter ausgebaut werden sollen. "Das würde nicht zu mehr Qualität, sondern zu weniger Neuem, Kreativen führen", so der FDP-Kulturpolitiker. MEHR ZUM THEMA:
Opernstiftung ist ein zahnloser Tiger geworden
Wenn ein Kulturbetrieb aber erfolgreich wirtschaftet, wie es etwa der Friedrichstadtpalast macht, dann sollten öffentliche Subventionen schrittweise reduziert werden, erläutert Thiel. Die Berliner Opernstiftung hält der liberale Kulturpolitiker inzwischen für überflüssig, da sie ihren Beitrag zum Erhalt der Berliner Opernhäuser geleistet habe und ohne eine eigene Generalintendanz "ein zahnloser Tiger" sei, "der Millionen verschlingt und nichts bewirkt."
Geld für neue Projekte und kreative Ideen
Der Leitsatz der Berliner Liberalen für die zukünftige Kulturfinanzierung lautet Thiel zufolge: "Stärken stärken, Schwächen bekämpfen und sich von chronischen Verlustbringern trennen." Neue Projekte sollen weiterhin eine Chance auf Förderung erhalten, während die bereits etablierten, institutionell geförderten Einrichtungen mit öffentlichen Mitteln nicht noch weiter ausgebaut werden sollen. "Das würde nicht zu mehr Qualität, sondern zu weniger Neuem, Kreativen führen", so der FDP-Kulturpolitiker. MEHR ZUM THEMA:
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