Die deutsche Bevölkerungsstruktur ist im Wandel. Bedingt durch eine niedrige Geburtenrate und die bessere medizinische Versorgung wächst der Anteil der Alten an der Gesamtbevölkerung. Laut Prognose des Statistischen Bundesamtes wird im Jahr 2030 etwa die Hälfte der Menschen hierzulande über 50 und fast jede dritte Person älter als 65 Jahre sein. Dadurch ergeben sich neue Herausforderungen, aber auch Chancen für die Gesellschaft.
Hierbei seien Innovationen und Forschungen notwendig, um die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen bis ins hohe Alter zu verbessern, zeigt die Forschungsagenda der Bundesregierung auf, die am Freitag im Bundestag diskutiert wurde.

Martin Neumann Der forschungspolitische Sprecher der FDP im Bundestag, Martin Neumann, erklärte, das gesellschaftliche Bild vom Alter und dem Älterwerden habe sich in den vergangenen Jahrzehnten geändert. Dem Wunsch nach mehr Selbstständigkeit und Selbstbestimmung im Alter trage die Forschungsagenda Rechnung, unterstrich der Liberale.
Neumann lobte, dass die Agenda „Alter hat Zukunft“ Forschungsgebiete in den Fokus rücke, die bisher nur vereinzelt oder gar nicht beachtet worden seien. „Die Herausforderungen der Demographie sind heute aktueller denn je“, sagte Neumann. Denn die steigende Lebenserwartung zwinge zu Anpassungen in zahlreichen Bereichen, wie Fachkräftepotential, Infrastruktur, Städtebau und Wohnen.
Forschungen im Bereich der technischen Assistenzsysteme hält Neumann für eine wichtige Voraussetzung für längere Teilnahme von Alten am gesellschaftlichen Leben. „Wie wollen Sie soziales Leben organisieren, wenn technische Gegebenheiten nicht gegeben sind“, fragte er. „Assistenzsysteme haben eine hohe Bedeutung für die Lebensqualität.“ Mit der Förderung von Forschungsprojekten in dem Bereich schaffe die Bundesregierung „die Möglichkeit uneingeschränkter Teilhabe“, erklärte Neumann.

Peter Röhlinger Peter Röhlinger, Mitglied der FDP-Fraktion im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, betonte, dass die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben entscheidend vom Gesundheitszustand abhänge. Im Demographie-Bericht sei deswegen bewusst ein Forschungsschwerpunkt auf die Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung älterer Menschen gesetzt worden, erklärte der Liberale.
Mit der Agenda sorge der Gesetzgeber für die Rahmenbedingungen, die die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben absichern sollen. Allerdings appellierte Röhlinger auch an die Eigenverantwortung der Alten, gesundheitlich wie auch finanziell vorzusorgen. MEHR ZUM THEMA:
Hierbei seien Innovationen und Forschungen notwendig, um die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen bis ins hohe Alter zu verbessern, zeigt die Forschungsagenda der Bundesregierung auf, die am Freitag im Bundestag diskutiert wurde.
Mehr Selbstständigkeit und Selbstbestimmung im Alter

Martin Neumann Der forschungspolitische Sprecher der FDP im Bundestag, Martin Neumann, erklärte, das gesellschaftliche Bild vom Alter und dem Älterwerden habe sich in den vergangenen Jahrzehnten geändert. Dem Wunsch nach mehr Selbstständigkeit und Selbstbestimmung im Alter trage die Forschungsagenda Rechnung, unterstrich der Liberale.
Demographie endlich in der Tagespolitik angekommen
Neumann lobte, dass die Agenda „Alter hat Zukunft“ Forschungsgebiete in den Fokus rücke, die bisher nur vereinzelt oder gar nicht beachtet worden seien. „Die Herausforderungen der Demographie sind heute aktueller denn je“, sagte Neumann. Denn die steigende Lebenserwartung zwinge zu Anpassungen in zahlreichen Bereichen, wie Fachkräftepotential, Infrastruktur, Städtebau und Wohnen.
Forschungsschwerpunkt: Technische Assistenzsysteme
Forschungen im Bereich der technischen Assistenzsysteme hält Neumann für eine wichtige Voraussetzung für längere Teilnahme von Alten am gesellschaftlichen Leben. „Wie wollen Sie soziales Leben organisieren, wenn technische Gegebenheiten nicht gegeben sind“, fragte er. „Assistenzsysteme haben eine hohe Bedeutung für die Lebensqualität.“ Mit der Förderung von Forschungsprojekten in dem Bereich schaffe die Bundesregierung „die Möglichkeit uneingeschränkter Teilhabe“, erklärte Neumann.
Gesundheitsforschung ist ein entscheidender Faktor

Peter Röhlinger Peter Röhlinger, Mitglied der FDP-Fraktion im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, betonte, dass die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben entscheidend vom Gesundheitszustand abhänge. Im Demographie-Bericht sei deswegen bewusst ein Forschungsschwerpunkt auf die Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung älterer Menschen gesetzt worden, erklärte der Liberale.
Mit der Agenda sorge der Gesetzgeber für die Rahmenbedingungen, die die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben absichern sollen. Allerdings appellierte Röhlinger auch an die Eigenverantwortung der Alten, gesundheitlich wie auch finanziell vorzusorgen. MEHR ZUM THEMA:




