Anlässlich des internationalen Tages der Genitalverstümmelung unterstrich der Liberale noch einmal, dass die Verstümmelung der Genitalien von Frauen und Mädchen gegen das Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit verstoße. Die FDP-Bundestagsfraktion setzt sich daher national und international für Aufklärungs- und Präventionsmaßnahmen ein, um zukünftige Verstümmelungen verhindern zu können.
Die Aufklärung über die negativen Auswirkungen von Genitalverstümmelungen habe an vielen Orten schon zu einem Rückgang - sogar zur Abschaffung - dieser Praxis geführt, erklärte der FDP-Menschenrechtsexperte, Pascal Kober. Für ihn ein Beleg, dass jene Initiativen weiterhin intensiv gefördert werden müssten.
Konkret meint Kober zum Beispiel die zahlreichen Aufklärungs- und Bildungsprojekte des Bundesentwicklungsministeriums, wie den pädagogischen Leitfaden in der schulischen Erziehung und die Generationendialoge. Bei Letzteren werden Männer und Frauen unterschiedlicher Altersgruppen über die Folgen der Genitalverstümmelung aufgeklärt. Mit dem Erfolg, dass die Dialogteilnehmer sich am Ende fast alle gegen die Weiterführung der „grausamen Praxis“ aussprachen.
Einen weiteren erfolgversprechenden Ansatz sieht Kober in der Aufnahme des Themas in die Aus- und Weiterbildung von Medizinern, Hebammen, Psychologen, Sozialarbeiter, Pädagogen, Polizei und Justiz. Dies sei ein “wichtiges Mittel im Kampf gegen Genitalverstümmelungen“, so der FDP-Politiker.
Seit 2004 wird am 6. Februar mit Aktionen und Kampagnen auf das schwere Menschenrechtsverbrechen der Genitalverstümmelung aufmerksam gemacht, die in vielen Ländern traditionell angewandt wird. Diese Woche diskutiert der Bundestag über das geeignete Strafmaß für die Genitalverstümmelung. MEHR ZUM THEMA:
Die Initiativen vor Ort müssen weiterhin gefördert werden
Die Aufklärung über die negativen Auswirkungen von Genitalverstümmelungen habe an vielen Orten schon zu einem Rückgang - sogar zur Abschaffung - dieser Praxis geführt, erklärte der FDP-Menschenrechtsexperte, Pascal Kober. Für ihn ein Beleg, dass jene Initiativen weiterhin intensiv gefördert werden müssten.
Konkret meint Kober zum Beispiel die zahlreichen Aufklärungs- und Bildungsprojekte des Bundesentwicklungsministeriums, wie den pädagogischen Leitfaden in der schulischen Erziehung und die Generationendialoge. Bei Letzteren werden Männer und Frauen unterschiedlicher Altersgruppen über die Folgen der Genitalverstümmelung aufgeklärt. Mit dem Erfolg, dass die Dialogteilnehmer sich am Ende fast alle gegen die Weiterführung der „grausamen Praxis“ aussprachen.
Einen weiteren erfolgversprechenden Ansatz sieht Kober in der Aufnahme des Themas in die Aus- und Weiterbildung von Medizinern, Hebammen, Psychologen, Sozialarbeiter, Pädagogen, Polizei und Justiz. Dies sei ein “wichtiges Mittel im Kampf gegen Genitalverstümmelungen“, so der FDP-Politiker.
Hintergrund:
Seit 2004 wird am 6. Februar mit Aktionen und Kampagnen auf das schwere Menschenrechtsverbrechen der Genitalverstümmelung aufmerksam gemacht, die in vielen Ländern traditionell angewandt wird. Diese Woche diskutiert der Bundestag über das geeignete Strafmaß für die Genitalverstümmelung. MEHR ZUM THEMA:




