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    Gesundheitsministerium will Ärzte-Nachwuchs entlasten

    Angehende Ärzte besprechen Untersuchungsergebnisse am Bildschirm: BMG will Medizinstudium attraktiver machen (21.12.2011) Nachdem das Gesetz gegen den Landärztemangel den Bundesrat passiert hat, arbeitet das von Daniel Bahr (FDP) geführte Ministerium weiter daran, eine möglichst umfassende medizinische Versorgung der Bürger sicherzustellen. Mit Änderungen an der Approbationsordnung soll das Medizinstudium attraktiver gemacht und angehenden Ärzten mehr Mobilität bei der Wahl ihres Ausbildungsortes verschafft werden.
Die Approbationsordnung regelt die Voraussetzungen für das Ergreifen des Arztberufes. Das Gesundheitsministerium (BMG) hat dem Bundeskabinett eine Verordnung vorgelegt, um Medizinstudenten den Übergang von der universitären Ausbildung in die Berufspraxis zu erleichtern.

Praxisjahr: Doppelbelastung von Arbeit und Studium abbauen



In ihrem Praktischen Jahr (PJ), das angehende Ärzte nach den Abschlussprüfungen an einem Krankenhaus absolvieren, sollen die Nachwuchsmediziner vom zusätzlichen Büffeln fürs Studium entlastet werden. Dazu will das BMG die schriftliche Prüfung vorziehen, die bisher parallel zur täglichen Arbeit in der Klinik vorbereitet werden musste.

Im Praxisjahr soll außerdem eine Teilzeitregelung möglich werden, um studierenden Eltern die Vereinbarkeit von Ausbildung und Kinderbetreuung zu erleichtern. Davon erhofft sich das Ministerium, mehr junge Menschen für den Weg in den Arztberuf begeistern zu können.

Mehr Zulassungen für Lehrkliniken: Nachwuchsärzte in die Fläche locken



Darüber hinaus ist vorgesehen, den Kreis der Lehrkrankenhäuser, an denen das PJ absolviert werden kann, zu erweitern. Damit will das Ministerium die Voraussetzung dafür schaffen, dass sich der ärztliche Nachwuchs innerhalb Deutschlands besser verteilt.

Die geplanten Regelungen schließen an das an, was Gesundheitsminister Bahr mit dem Versorgungsstrukturgesetz erreichen will: Ärzte dazu zu animieren, sich abseits der Ballungsräume niederzulassen, um die Qualität der Versorgung auch in dünn besiedelten und ländlichen Gebieten sicherzustellen. MEHR ZUM THEMA:

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