Portal Liberal
der FDP, FDP-Fraktion und der Stiftung für die Freiheit

Navigation

Inhalt

  • FDP | Gesundheitspolitik | Kommentare (1)

    Gesundheitsversorgung muss verlässlich bleiben

    Philipp Rösler

    (10.09.2010) "Die Menschen müssen Gewissheit haben, dass das, was sie für die Gesundheit zahlen, ihnen auch in Zukunft zuverlässig im Krankheitsfall zugutekommt" - das will Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) mit der Gesundheitsreform erreichen. Im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" spricht der Minister über den notwendigen Einstieg in den Systemwechsel und gibt einen Ausblick auf die nächste große Baustelle: Die Reform der Pflegeversicherung.

Die Bevölkerung wird immer älter, die Beitragszahler weniger, gleichzeitig steigen die Kosten für das Gesundheitssystem. Mit dem Einstieg in den Systemwechsel hin zu einkommensunabhängigen Zusatzbeiträgen will Gesundheitsminister Rösler das System dauerhaft auf eine gesunde finanzielle Grundlage stellen.

Im Interview erklärt Rösler, dass der Einstieg in den Systemwechsel geschafft und die Finanzierung vorerst gesichert sei. "Das für 2011 erwartete Milliardendefizit wird durch eine gemeinsame Kraftanstrengung von Arbeitnehmern, Arbeitgebern, Steuerzahlern und Leistungserbringern im Gesundheitssystem aufgefangen. Gleichzeitig stabilisieren wir durch ein Umsteuern hin zu einkommensunabhängigen Zusatzbeiträgen das System dauerhaft. Der Sozialausgleich bei den Zusatzbeiträgen wird über Steuermittel finanziert. Damit beziehen wir erstmals alle Einkommensarten und vor allem die höheren Einkommen ein."

Rösler sieht darin "eine strukturelle Änderung , eine langfristige Antwort für die Finanzierung eines hervorragenden Gesundheitssystem. Mit den Zusatzbeiträgen schaffen wir die Voraussetzung für mehr Eigenverantwortung, Wettbewerb und Solidarität gleichermaßen." Der Einstieg in den Systemwechsel komme "Schritt für Schritt. So wie es immer angekündigt war. Keiner wird überfordert. Wir halten Wort."

Das Gesundheitssystem ist wie ein großer Tanker. Der lässt sich nur langsam umsteuern.

In diesem hochkomplexen System, in dem unüberschaubar viele Interessengruppen am Tropf des Staates hängen, bleibt Kritik nicht aus. "Die Realität lehrt, dass wir als FDP eine richtige Politikvision haben, aber wir müssen erkennen, dass die Umsetzung tagespolitisch langwieriger ist, als von vielen - auch von mir - gewünscht ist. Das zu erklären, ist nicht immer einfach, aber gehört dazu. Das Gesundheitssystem ist wie ein großer Tanker. Der lässt sich nur langsam umsteuern. Wichtig ist, dass Sie das neue Ziel immer klar im Blick halten. Das ist der innere Kompass", so Rösler.

Das Image des Pflegeberufes aufwerten

In der Reform der Pflegeversicherung sieht Rösler bereits das nächste große Thema des kommenden Jahres. Dann soll die Finanzierung neu geordnet werden. "Außerdem wollen wir, dass der Grad der Bedürftigkeit künftig nicht mehr daran gemessen wird, wie viel Zeit man für einen Patienten braucht, sondern wie selbstständig er ist." Ganz wichtig sei zudem, das Image des Pflegeberufes und seine Vergütung deutlich aufzuwerten. MEHR ZUM THEMA:

Kommentare

verteilung der Beiträge

1. Warum giebt es so viele Präsidenten in den Krankenkassen und wiso bekommen die so ein großes Gehalt? Die sind doch nur Treuhänder und haben kaum Kaufmännische aufgaben, sondern prüfen doch nur. 2. Warum bekommen Ärzte in der Verwaltung mehr Geld als bei Ihrer Arbeit am Partienten? 3. Warum wird die Marge beim Großhändler ständig gekürzt? Die sorgen doch für die Verteilung und die gesicherte Lagerhaltung der Medikamente. 4. Wie hoch sind die Kosten in der Verwaltung bei den AOKs?
Von: Ekkehard Meyer | 11.09.2010 - 16:19

Neue Wachstums-Kampagne

App der FDP-Fraktion

Schülerwettbewerb 2011 / 12

Schülerwettbewerb 2011

Koalitionsvertrag

Newsletter der Stiftung bestellen!

Liberal Vierteljahresheft bestellen