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    Goldmann: Banken sollen bei Automatengebühren maßhalten

    Hans-Michael Goldmann Hans-Michael Goldmann

    (17.03.2010) Laut Untersuchungen der Finanzberatung FMH sind die Gebühren an Geldautomaten für Fremdkunden im vergangenen halben Jahr um durchschnittlich dreizehn Prozent gestiegen. Einige Banken verlangen eine hohe Pauschalgebühr. Der Vorsitzende des Verbraucherschutzausschusses, Hans-Michael Goldmann (FDP), erklärte, es gebe keine Rechtfertigung für diese "satten" Gebühren und forderte die Banken zur Mäßigung auf.

Wie die "Saarbrücker Zeitung" berichtet, hat das Bundeskartellamt bereits mehr als 280 Kreditinstitute ins Visier genommen, die im Verdacht stehen, zu hohe Entgelte von Verbrauchern und anderen Banken zu verlangen. Diese Woche wird die Frage der Höchstgrenze von Abhebegebühren bei Fremdbanken im Verbraucherschutzausschuss mit Vertretern der Kreditinstitute diskutiert.

"Wir streben eine Selbstverpflichtung der Banken an, dass sie ihre Gebühren nur noch in einer bestimmten Spannbreite etwa zwischen fünf und sieben Euro erheben", sagte Goldmann. Das von den Geldhäusern vorgebrachte Argument, Internetbanken hätten keinerlei Kosten für die Bereitstellung von Bankautomaten zu tragen, rechtfertigt seiner Ansicht nach jedoch nicht die "satten Gebühren".

Darüber hinaus beklagte der Liberale die Zögerlichkeit von Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU). Der Verbraucherschutzausschuss verstehe sich als treibende Kraft, um auch die zuständige Ministerin zum Handeln gegen die hohen Geldautomaten-Gebühren zu bewegen, machte Goldmann deutlich.

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