Der Vorschlag, den die sächsische FDP im November 2004 als erste Initiative nach zehnjähriger Landtagsabstinenz in Form eines Gesetzesentwurfs zur Senkung der Diäten vorbrachte, stieß bei den anderen Parteien auf taube Ohren. Dabei handelte 
Mitglieder des FDP hilft e.V. es sich bei der geforderten Kürzung von neun Prozent lediglich um eine Rücknahme der im Vorjahr beschlossenen Diätenerhöhung.
Als Reaktion darauf wandten die FDP-Abgeordneten jenen Gesetzesentwurf auf sich selbst an, kürzten ihre Diäten freiwillig und gründeten den "FDP hilft e.V.". Diesen unterstützen die inzwischen 14 Landtagsabgeordneten Monat für Monat, indem sie den abgezogenen Betrag in die Vereinskasse zahlen. Mit den ersparten Mitteln unterstützen die Liberalen Projekte, die sonst eher wenig Hilfe erfahren und ohne große öffentliche Mittel auskommen müssen, beziehungsweise Initiativen, denen mit kleineren Beträgen gut geholfen werden kann.
Große Worte, große Taten
Beispielsweise konnte sich Anfang des Jahres der "Laubegaster Ruderverein Dresden e.V." über ein neues Trainingsgerät freuen. Die Sachspende des "FDP hilft e.V." im Wert von 1.115 Euro übergab Holger Zastrow, Vorsitzender der FDP-Fraktion
Holger Zastrow übergibt aus Diäten-Spenden finanziertes Trainingsgerät im Sächsischen Landtag, an Cheftrainerin Sabine Haaser und die Nachwuchssportler des Vereins. "Mit der Spende möchten wir die hervorragende Jugendarbeit des Sportvereins unterstützen, die sich im Nachwuchsbereich mit mehreren Erfolgen bei Regatten im letzten Jahr bemerkbar machte. So gab es Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften in München und beim Balticcup in Arungen (Norwegen). Sie wären ohne die unzähligen Stunden ausschließlich ehrenamtlicher Arbeit der Trainer und Vereinsmitglieder nicht möglich geworden. Genau solches Engagement möchte FDP hilft fördern", lobte der Liberale.
"FDP hilft" ersetzt übrigens nicht die normale Spendentätigkeit der Abgeordneten, sondern stellt ein zusätzliches Engagement dar. Auch wenn andere Politiker zuweilen sicher auch für gute Dinge spenden, so gibt es in Deutschland kein vergleichbares Modell. Denn nirgendwo sonst haben sich alle Abgeordneten einer Fraktion eines Parlamentes mit einem Hilfsverein eine eigene Spendenorganisationsform geschaffen, sich derart strengen Regeln unterworfen und spenden die Diätenerhöhung – bis auf den letzten Cent! MEHR ZUM THEMA:

Mitglieder des FDP hilft e.V. es sich bei der geforderten Kürzung von neun Prozent lediglich um eine Rücknahme der im Vorjahr beschlossenen Diätenerhöhung.
Als Reaktion darauf wandten die FDP-Abgeordneten jenen Gesetzesentwurf auf sich selbst an, kürzten ihre Diäten freiwillig und gründeten den "FDP hilft e.V.". Diesen unterstützen die inzwischen 14 Landtagsabgeordneten Monat für Monat, indem sie den abgezogenen Betrag in die Vereinskasse zahlen. Mit den ersparten Mitteln unterstützen die Liberalen Projekte, die sonst eher wenig Hilfe erfahren und ohne große öffentliche Mittel auskommen müssen, beziehungsweise Initiativen, denen mit kleineren Beträgen gut geholfen werden kann.
Große Worte, große Taten
Beispielsweise konnte sich Anfang des Jahres der "Laubegaster Ruderverein Dresden e.V." über ein neues Trainingsgerät freuen. Die Sachspende des "FDP hilft e.V." im Wert von 1.115 Euro übergab Holger Zastrow, Vorsitzender der FDP-Fraktion

Holger Zastrow übergibt aus Diäten-Spenden finanziertes Trainingsgerät im Sächsischen Landtag, an Cheftrainerin Sabine Haaser und die Nachwuchssportler des Vereins. "Mit der Spende möchten wir die hervorragende Jugendarbeit des Sportvereins unterstützen, die sich im Nachwuchsbereich mit mehreren Erfolgen bei Regatten im letzten Jahr bemerkbar machte. So gab es Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften in München und beim Balticcup in Arungen (Norwegen). Sie wären ohne die unzähligen Stunden ausschließlich ehrenamtlicher Arbeit der Trainer und Vereinsmitglieder nicht möglich geworden. Genau solches Engagement möchte FDP hilft fördern", lobte der Liberale.
"FDP hilft" ersetzt übrigens nicht die normale Spendentätigkeit der Abgeordneten, sondern stellt ein zusätzliches Engagement dar. Auch wenn andere Politiker zuweilen sicher auch für gute Dinge spenden, so gibt es in Deutschland kein vergleichbares Modell. Denn nirgendwo sonst haben sich alle Abgeordneten einer Fraktion eines Parlamentes mit einem Hilfsverein eine eigene Spendenorganisationsform geschaffen, sich derart strengen Regeln unterworfen und spenden die Diätenerhöhung – bis auf den letzten Cent! MEHR ZUM THEMA:






