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    Gruß: Rechte von Kindern weiter stärken

    Miriam Gruss

    (19.11.2009) Anlässlich der am Freitag vor 20 Jahren verabschiedeten UN-Kinderrechtskonvention macht die stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Miriam Gruß, deutlich, dass die Rechte von Kindern weiter gestärkt werden müssen. "Es ist daher unerlässlich, Kinderpolitik als einen eigenständigen Bereich der Politik zu begreifen", so Gruß.

Das so genannte Übereinkommen über die Rechte des Kindes wurde am 20. November 1989 von der UN-Generalversammlung angenommen und trat am 2. September 1990 in Kraft. In zwei Zusatzprotokollen wird die Beteiligung Minderjähriger an bewaffneten Konflikten sowie Kinderhandel, Kinderprostitution und Kinderpornografie geächtet. Deutschland hat die UN-Kinderrechtskonvention bislang nur unter ausländerrechtlichen Vorbehalten unterschrieben, so dass eine Abschiebehaft gegen Kinder und Jugendliche verhängt werden kann.

"Kinder und junge Menschen sind die Lebensperspektive unserer Gesellschaft", erklärt FDP-Fraktionsvize Miriam Gruß anlässlich des 20. Geburtstages der UN-Kinderrechtskonvention. Es sei der in der Koalitionsvereinbarung erklärte Wille der Bundesregierung, die Vorbehaltserklärung zur UN-Kinderrechtskonvention zurückzunehmen, so Gruß weiter.

"Darüber hinaus werden wir uns aktiv für eine Stärkung der Schutz-, Förder- und Partizipationsrechte von Kindern und Jugendlichen einsetzen", kündigte Gruß an.

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