Gruß rief alle Zuständigen auf, „am gemeinsamen Ziel mitzuwirken“. Auch Länder und Kommunen müssten je nach Region teilweise zusätzliche Anstrengungen unternehmen. Dabei gehe es um mehr als den quantitativen Ausbau der Betreuungsplätze. „Eltern wollen, dass es ihren Sprösslingen auch gut geht und sie in den Einrichtungen gefördert werden. Das Gebot der Stunde heißt: Verstärkt auch auf die Qualität achten.“
Die Erzieherinnen und Erzieher in Deutschland leisteten „tagtäglich hervorragende Arbeit“, die es stärker zu honorieren und zu unterstützen gelte, so die Liberale. Gerade die Weiterbildung müsse in diesem Bereich stärker gefördert werden. Die derzeitige Zahl an Erziehern werde die gesteckten Ziele jedoch nicht leisten können. „Vor allem männliche Pädagogen werden zusätzlich gebraucht“, sagte Gruß. In vielen Familien sei heute schon selbstverständlich, dass die Väter Verantwortung übernehmen. Dieser Paradigmenwechsel müsse auch in den Betreuungseinrichtungen verwirklicht werden.
„Frühkindliche Bildung und gute Betreuung gibt es nicht zum Nulltarif“, stellte die Liberale klar. In allen Haushalten auf allen Ebenen müsse daher der Grundsatz gelten, in diesem Bereich „zu klotzen statt zu kleckern“. „Von Bundesseite leisten wir hier unseren Beitrag“, so Gruß.
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