Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hellmut Königshaus (FDP) hatte im Interview mit der ''Sächsischen Zeitung'' die mangelnde Ausrüstung der deutschen Soldaten in Afghanistan kritisiert. Insbesondere fehle es an Munition und geschützten Fahrzeugen. Königshaus machte unter anderem bürokratische Hindernisse dafür verantwortlich und forderte Sicherheit vor Vorschrift.
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hatte die Kritik zunächst zurückgewiesen. Am Dienstag lenkte der Minister jedoch sein. Im ZDF-Morgenmagazin dankte er Königshaus "gerade für seine klaren Worte". Er sei dem Wehrbeauftragten für seine Hinweise dankbar. Es sei dessen Aufgabe, "den Finger in die Wunde zu legen".
Königshaus hatte seine Kritik am Wochenende erneuert und die Versorgungs- und Ausstattungsbereiche der Bundeswehr als "Drama" bezeichnet.
Rückendeckung erhielt Königshaus auch von FDP-Generalsekretär Christian Lindner. Er forderte, die kritischen Hinweise des Wehrbeauftragten zu Ausrüstung, Unterbringung und Versorgung der Bundeswehr im Einsatz ernst zu nehmen. Die Mängelliste sollte rasch, sorgfältig und vollständig bearbeitet werden. Bedenklich sei, dass einige Schwachpunkte bereits seit längerem bekannt waren, aber noch nicht abgestellt seien.
In der Diskussion sieht Lindner erneut den Beleg, "dass die Bundeswehr strukturell noch nicht zufriedenstellend auf ihren veränderten Auftrag ausgerichtet ist. Dies zu ändern ist eine Chance für den Bundesverteidigungsminister und die Koalition insgesamt." MEHR ZUM THEMA:
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hatte die Kritik zunächst zurückgewiesen. Am Dienstag lenkte der Minister jedoch sein. Im ZDF-Morgenmagazin dankte er Königshaus "gerade für seine klaren Worte". Er sei dem Wehrbeauftragten für seine Hinweise dankbar. Es sei dessen Aufgabe, "den Finger in die Wunde zu legen".
Königshaus hatte seine Kritik am Wochenende erneuert und die Versorgungs- und Ausstattungsbereiche der Bundeswehr als "Drama" bezeichnet.
Rückendeckung erhielt Königshaus auch von FDP-Generalsekretär Christian Lindner. Er forderte, die kritischen Hinweise des Wehrbeauftragten zu Ausrüstung, Unterbringung und Versorgung der Bundeswehr im Einsatz ernst zu nehmen. Die Mängelliste sollte rasch, sorgfältig und vollständig bearbeitet werden. Bedenklich sei, dass einige Schwachpunkte bereits seit längerem bekannt waren, aber noch nicht abgestellt seien.
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