Nach Ansicht der sicherheitspolitischen Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion kann man es sich nicht mehr leisten, "ein Drittel der Zeit- und Berufssoldaten zu binden, um Wehrpflichtige auszubilden und zu beschäftigen. Vielmehr müsse die Bundeswehr für einen längeren Zeitraum zukunftsfähig werden und endlich zur Ruhe kommen. Die Reform müsse "für die nächsten 20 bis 30 Jahre halten", erklärte Hoff gegenüber der "Mitteldeutschen Zeitung".
Laut Medienberichten will Verteidigungsminister Guttenberg die Bundeswehr auf 165.000 Soldaten verkleinern. Zudem sollen künftig nur noch Wehrpflichtige eingezogen werden, die sich freiwillig für den Dienst in der Truppe melden. Damit würde die Wehrpflicht praktisch ausgesetzt, wie es von den Liberalen seit langem gefordert wird, und bliebe zugleich im Grundgesetz erhalten.
Elke Hoff, Mitglied der FDP-Fraktion im Verteidigungsausschuss des Bundestags, erklärte, dass die Bundeswehr auf internationale Einsätze vorbereitet sein müsse. In den nächsten Jahren - wenn nicht Jahrzehnten - werde man sich zunehmend mit asymmetrischen Bedrohungen herumschlagen müssen – mit Terrornetzwerken, einzelnen Verrückten und organisierter Kriminalität.
Hintergrund: Im Koalitionsvertrag von FDP und Union wurde die Einsetzung einer Kommission durch den Bundesminister der Verteidigung vereinbart, die bis zum Jahresende 2010 einen Vorschlag für die Eckpunkte einer neuen Organisationsstruktur der Bundeswehr inklusive der Straffung der Führungs- und Verwaltungsstrukturen erarbeiten soll. MEHR ZUM THEMA:
Laut Medienberichten will Verteidigungsminister Guttenberg die Bundeswehr auf 165.000 Soldaten verkleinern. Zudem sollen künftig nur noch Wehrpflichtige eingezogen werden, die sich freiwillig für den Dienst in der Truppe melden. Damit würde die Wehrpflicht praktisch ausgesetzt, wie es von den Liberalen seit langem gefordert wird, und bliebe zugleich im Grundgesetz erhalten.
Elke Hoff, Mitglied der FDP-Fraktion im Verteidigungsausschuss des Bundestags, erklärte, dass die Bundeswehr auf internationale Einsätze vorbereitet sein müsse. In den nächsten Jahren - wenn nicht Jahrzehnten - werde man sich zunehmend mit asymmetrischen Bedrohungen herumschlagen müssen – mit Terrornetzwerken, einzelnen Verrückten und organisierter Kriminalität.
Hintergrund: Im Koalitionsvertrag von FDP und Union wurde die Einsetzung einer Kommission durch den Bundesminister der Verteidigung vereinbart, die bis zum Jahresende 2010 einen Vorschlag für die Eckpunkte einer neuen Organisationsstruktur der Bundeswehr inklusive der Straffung der Führungs- und Verwaltungsstrukturen erarbeiten soll. MEHR ZUM THEMA:




