Bereits im Vorfeld der Wahl hatte sich abgezeichnet, dass der baden-württembergische CDU-Fraktionschef Stefan Mappus das Amt des Ministerpräsidenten übernehmen wird. Am Mittwoch wurde Mappus von der Mehrheit der Landtagsabgeordneten zum neuen Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg gewählt. Damit tritt er in die Fußstapfen seines Parteikollegen Günther Oettinger (CDU), der in die EU-Kommission nach Brüssel wechselt. Dort wird er künftig für den Bereich Energie zuständig sein.
FDP-Landeschefin Homburger lobte die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten Oettinger. Dieser habe dem Land Baden-Württemberg in vorbildlicher Weise gedient und sich über dessen Grenzen hinaus großen Respekt erworben, erklärte die Liberale. Auch auf die Fortführung der Arbeit mit Oettingers Parteikollegen Stefan Mappus freue sie sich bereits. "Wir werden gemeinsam am Konsolidierungskurs festhalten. Unser Ziel bleibt auch weiterhin ein Haushalt ohne Neuverschuldung, auch wenn das aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise vorläufig nicht erreichbar ist", sagte Homburger in Stuttgart.
"Bis zur Landtagswahl 2011 gibt es noch viel zu tun. Die FDP wird auch weiterhin Motor und verlässlicher Partner in der baden-württembergischen Koalition sein", schwor sie ihren Koalitionspartner auf die künftige Zusammenarbeit ein.
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