Insgesamt 17 Vertreter schicken die im Bundestag vertretenen Fraktionen in die Enquete-Kommission "Internet und Digitale Gesellschaft". Dort sollen sie bis zum Sommer 2012 Handlungsempfehlungen erarbeiten, wie die Politik künftig auf die rasante Entwicklung im Netz und in der Gesellschaft reagieren soll.
Dass die Fraktionen aber nicht immer ihre fähigsten Leute schicken, beweist der Test der Internet-Plattform "politik-digital.de". Dort wurden die 17 Kommissions-Mitglieder anhand von Merkmalen wie Präsenz im Netz, Einstellung zu internetrelevanten Themen oder Abstimmungsverhalten auf ihre Internet-Kompetenz geprüft.
Vor allem Union und SPD scheinen nicht gerade mit netzaffinen Abgeordneten gesegnet zu sein. Sie müssen sich "Digital Ignorants" schimpfen lassen. Ganz anders die Vertreter der FDP-Fraktion. Mit Manuel Höferlin (1,3), Sebastian Blumenthal (1,8) und Jimmy Schulz (2,0) hat die FDP wahre "Digital Natives" in ihren Reihen. Die liberalen Vertreter belegen damit die Plätze eins, zwei und vier. Bleibt zu hoffen, dass sich die "Natives" mit ihren Ansichten über die der "Ignorants" durchsetzen.
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