Vizekanzler Rösler betonte, dass Gauck der Richtige sei, dem Amt wieder die Autorität verleihen, die ihm zustehe. Gauck sei eine Persönlichkeit, "die nicht nur die fünf oder sechs Leute im kleinen Kreis begeistern kann, sondern die Menschen wieder mehr begeistern kann für die Demokratie - durch seine Persönlichkeit eben, durch seine Autorität. Ich freue mich sehr, dass wir uns gemeinsam heute auf die Unterstützung dieser Kandidatur verständigen konnten“, sagte der FDP-Parteichef. "Ich glaube, er wird ein guter Präsident."
Joachim Gauck betonte nach Bekanntwerden der Nominierung, für ihn sei dies ein ganz besonderer Tag. „Am meisten bewegt es mich, dass ein Mensch, der noch geboren ist im Krieg und in der Diktatur aufgewachsen ist, an die Spitze des Staates gerufen wird“, so der früheren DDR-Bürgerrechtler.
Im ''hr-inforadio'' erklärte der designierte FDP-Generalsekretär Patrick Döring, dass bei der Frage, welcher Kandidat den Freidemokraten am nächsten stehe, die FDP zu dem Ergebnis gekommen sei, "dass das Joachim Gauck ist". Es sei ein fairer Diskussionsprozess gewesen, in dem die Liberalen überzeugend darlegen konnten, dass "Joachim Gauck ein guter Bundespräsident sein wird", so Döring.

Holger Zastrow FDP-Parteivize Holger Zastrow erklärte: „Ich bin mir sicher, dass er das Amt des Staatsoberhauptes mit Würde und dem nötigen Respekt ausfüllen wird.“ Er hob hervor, dass Gauck über Parteigrenzen hinweg anerkannt sei. Mit der Kandidatur von Joachim Gauck erfülle sich für die sächsische FDP ein Herzenswunsch. Gauck sei die „überparteiliche Persönlichkeit, die wir in Deutschland jetzt für dieses Amt brauchen.“

Dirk Niebel Entwicklungshilfeminister und FDP-Präsidiumsmitglied Dirk Niebel bescheinigte Gauck im „Deutschlandfunk“ ein hohes Ansehen in der Bevölkerung. Dies sei auch einer der Gründe gewesen, warum die Freidemokraten diesen als Kandidaten für das Bundespräsidentenamt eingesetzt haben. Gauck müsse kein Vertrauen in der Bevölkerung zurückgewinnen, sondern besitze es bereits, so Niebel. Die Einigung auf Gauck, bezeichnete er als, "staatstragende und, wie ich finde, kluge Entscheidung". Das Amt der Bundespräsidenten sei zu wichtig, um lange Zeit mit vertrauensbildenden Maßnahmen zu verbringen.
FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle sagte in einem Interview für den ARD-''Bericht aus Berlin'', Gauck sei ohne Frage ein respektabler und anzuerkennender Kandidat.
Auch der Vorsitzende des Vorstandes der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Wolfgang Gerhardt, hat mit großer Freude auf die Nominierung Joachim Gaucks für das Amt des Bundespräsidenten reagiert: "Joachim Gauck ist ein wirklich freiheitlicher Demokrat. Ich bin überzeugt, dass er Deutschland sehr, sehr gut tun wird. Gauck ist zweifelsohne die richtige Wahl", sagte Gerhardt.
Otto Fricke, haushaltspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, erklärte im "SWR 2 Tagesgespräch", dass die Nominierung Gaucks ein "Sieg der Vernunft" gewesen sei. Bei der Entscheidung der Liberalen hätte insbesondere die Frage nach den Präferenzen der Parteimitglieder und Wähler eine zentrale Rolle gespielt.
Gesundheitsminister Daniel Bahr unterstrich: „Es kommt darauf an, dass das Amt des Bundespräsidenten wieder Respekt und Anerkennung genießt. „Das kann von Allen Joachim Gauck am besten.“

Wolfgang Kubicki Christian Wulff hatte am Freitag seinen Rücktritt vom Amt des Bundespräsidenten bekannt gegeben. Am Wochenende diskutierten die Parteispitzen mögliche Nachfolgekandidaten und einigten sich auf Joachim Gauck. Für die Liberalen ist der Theologe und ehemalige Chef der Stasi-Unterlagenbehörde der Wunschkandidat. Die klare Präferenz hatte ein Beschluss des Bundespräsidiums unterstrichen. Die Bundesversammlung zur Wahl des neuen Bundespräsidenten wird voraussichtlich am 18. März stattfinden. Der schleswig-holsteinische FDP-Spitzenkandidat Wolfgang Kubicki betonte im „ZDF-Morgenmagazin“, dass sich die Bundesregierung mit ihrer schnellen Einigung auf einen Kandidaten ihre Handlungsfähigkeit als Koalition unterstrichen habe. MEHR ZUM THEMA:
Joachim Gauck betonte nach Bekanntwerden der Nominierung, für ihn sei dies ein ganz besonderer Tag. „Am meisten bewegt es mich, dass ein Mensch, der noch geboren ist im Krieg und in der Diktatur aufgewachsen ist, an die Spitze des Staates gerufen wird“, so der früheren DDR-Bürgerrechtler.

Patrick Döring Döring: Joachim Gauck wird ein guter Bundespräsident
Im ''hr-inforadio'' erklärte der designierte FDP-Generalsekretär Patrick Döring, dass bei der Frage, welcher Kandidat den Freidemokraten am nächsten stehe, die FDP zu dem Ergebnis gekommen sei, "dass das Joachim Gauck ist". Es sei ein fairer Diskussionsprozess gewesen, in dem die Liberalen überzeugend darlegen konnten, dass "Joachim Gauck ein guter Bundespräsident sein wird", so Döring.
Zastrow: Kandidat Gauck war Herzenswunsch der FDP Sachsen

Holger Zastrow FDP-Parteivize Holger Zastrow erklärte: „Ich bin mir sicher, dass er das Amt des Staatsoberhauptes mit Würde und dem nötigen Respekt ausfüllen wird.“ Er hob hervor, dass Gauck über Parteigrenzen hinweg anerkannt sei. Mit der Kandidatur von Joachim Gauck erfülle sich für die sächsische FDP ein Herzenswunsch. Gauck sei die „überparteiliche Persönlichkeit, die wir in Deutschland jetzt für dieses Amt brauchen.“
Niebel: Gauck besitzt längst das Vertrauen der Bevölkerung

Dirk Niebel Entwicklungshilfeminister und FDP-Präsidiumsmitglied Dirk Niebel bescheinigte Gauck im „Deutschlandfunk“ ein hohes Ansehen in der Bevölkerung. Dies sei auch einer der Gründe gewesen, warum die Freidemokraten diesen als Kandidaten für das Bundespräsidentenamt eingesetzt haben. Gauck müsse kein Vertrauen in der Bevölkerung zurückgewinnen, sondern besitze es bereits, so Niebel. Die Einigung auf Gauck, bezeichnete er als, "staatstragende und, wie ich finde, kluge Entscheidung". Das Amt der Bundespräsidenten sei zu wichtig, um lange Zeit mit vertrauensbildenden Maßnahmen zu verbringen.
FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle sagte in einem Interview für den ARD-''Bericht aus Berlin'', Gauck sei ohne Frage ein respektabler und anzuerkennender Kandidat.
Gerhardt: Gauck ist die richtige Wahl
Auch der Vorsitzende des Vorstandes der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Wolfgang Gerhardt, hat mit großer Freude auf die Nominierung Joachim Gaucks für das Amt des Bundespräsidenten reagiert: "Joachim Gauck ist ein wirklich freiheitlicher Demokrat. Ich bin überzeugt, dass er Deutschland sehr, sehr gut tun wird. Gauck ist zweifelsohne die richtige Wahl", sagte Gerhardt.Fricke: Nominierung war eine Vernunftentscheidung
Otto Fricke, haushaltspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, erklärte im "SWR 2 Tagesgespräch", dass die Nominierung Gaucks ein "Sieg der Vernunft" gewesen sei. Bei der Entscheidung der Liberalen hätte insbesondere die Frage nach den Präferenzen der Parteimitglieder und Wähler eine zentrale Rolle gespielt.
Bahr: Der Beste für das Amt
Gesundheitsminister Daniel Bahr unterstrich: „Es kommt darauf an, dass das Amt des Bundespräsidenten wieder Respekt und Anerkennung genießt. „Das kann von Allen Joachim Gauck am besten.“
Kubicki: Schwarz-Gelb beweist Handlungsfähigkeit

Wolfgang Kubicki Christian Wulff hatte am Freitag seinen Rücktritt vom Amt des Bundespräsidenten bekannt gegeben. Am Wochenende diskutierten die Parteispitzen mögliche Nachfolgekandidaten und einigten sich auf Joachim Gauck. Für die Liberalen ist der Theologe und ehemalige Chef der Stasi-Unterlagenbehörde der Wunschkandidat. Die klare Präferenz hatte ein Beschluss des Bundespräsidiums unterstrichen. Die Bundesversammlung zur Wahl des neuen Bundespräsidenten wird voraussichtlich am 18. März stattfinden. Der schleswig-holsteinische FDP-Spitzenkandidat Wolfgang Kubicki betonte im „ZDF-Morgenmagazin“, dass sich die Bundesregierung mit ihrer schnellen Einigung auf einen Kandidaten ihre Handlungsfähigkeit als Koalition unterstrichen habe. MEHR ZUM THEMA:
FDP nimmt Entscheidung mit Respekt zur Kenntnis
Wikipedia: Infos zu Joachim Gauck
3. Berliner Rede zur Freiheit von Joachim Gauck
Wolfgang Kubicki im ''Morgenmagazin''
Patrick Döring im ''hr-inforadio''
Dirk Niebel im ''Deutschlandfunk''
Otto Fricke im ''SWR 2 Tagesgespräch''
Philipp Rösler im "ZDF heute-journal"
Philipp Rösler in den "ARD-Tagesthemen"





Kommentare
Bundespräsident
Derzeit formieren sich die Linken und die Piraten im Netz gegen den Vorschlag, Herrn Gauck zum Bundespräsidenten zu wählen. Sie machen sich stark für einen Kabaretisten, wer das auch immer sein mag. Wenn dabei die Medien wieder unterstützend mitwirken, steht uns ja die nächste Schlammschlacht ins Haus. Es wird wirklich Zeit, über ein Reglement zur Ausübung der Freiheit in Verantwortung langsam ernsthaft nachzudenken.