Bernschneider führte aus, dass Schwarz-Gelb sichergestellt habe, dass es möglichst zu keinen Verzerrungen auf dem Arbeitsmarkt durch Freiwilligendienstleistende komme. „Deshalb haben wir auf der Übernahme dieser Regelung aus dem Zivildienst bestanden. Sie besagt, dass reguläre Beschäftigung durch Zivildienstleistende, beziehungsweise Bundesfreiwilligendienstleistende, nicht ersetzt werden darf“, unterstrich der jugendpolitische Sprecher der FDP im Bundestag.
Als „scheinheilig“ wertete Bernschneider den Vorwurf der Sozialdemokraten, die die angeblich fehlende Arbeitsmarktneutralität des BFD kritisierten und vor einer drohenden Schieflage am Arbeitsmarkt aufgrund der Freiwilligendienste warnten.

Florian Bernschneider Der BFD sei kein Arbeitsmarktinstrument, stellte Bernschneider noch einmal klar. An anderer Stelle werde die Koalition von der SPD dafür kritisiert, das ehemalige Bundesamt für den Zivildienst mit neuen Aufgaben betraut zu haben - darunter übrigens auch die Kontrolle der Arbeitsmarktneutralität im BFD. „Die Sozialdemokraten agieren in der Diskussion um die Freiwilligendienste völlig kopflos und verstricken sich in Widersprüche“, kommentierte der Liberale die Vorwürfe.
Bernschneider ist davon überzeugt, dass das Freiwilligendienstekonzept der schwarz-gelben Koalition greift. „Die Jugendfreiwilligendienste wie der Bundesfreiwilligendienst werden hervorragend angenommen. Nun gilt es, die Evaluation des BFD abzuwarten, die noch im ersten Halbjahr 2012 vorgelegt werden soll.“ Hier stehe für die Liberalen Qualität vor Quantität, so der Freiwilligendienst-Experte der FDP-Bundestagsfraktion.




