Während die SPD intern über die Rente mit 67 streitet, erneuerte der sozialpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Heinrich Kolb, die Forderung der Liberalen nach der Rente ab 60. Demnach könnte jeder Arbeitnehmer ab dem 60. Lebensjahr Altersrente beziehen, sofern seine kombinierten Ansprüche aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Rente über dem Grundsicherungsniveau liegen. Rentner sollen zudem künftig unbegrenzt hinzuverdienen dürfen.
Altersgrenze muss flexibilisiert werden

Heinrich Kolb Die Kosten für den frühzeitigen Ausstieg aus dem Erwerbsleben soll der Einzelne selbst finanzieren, erläuterte Kolb in der "Welt". "Die dann fälligen Abschläge, die derzeit 3,6 Prozent pro Jahr betragen, müssen versicherungsmathematisch korrekt sein, damit die Beitragszahler nicht zusätzlich belastet werden", sagte Kolb. Der FDP-Sozialexperte ist überzeugt, dass sich ohne diese Flexibilisierung keine Akzeptanz in der Bevölkerung für die Rente mit 67 herstellen lasse. "Wir brauchen dieses Ventil."
Im Deutschlandprogramm zur Bundestagswahl 2009 begründen die Liberalen ihre Forderung nach einem flexible Rentenalter wie folgt: "Die private und betriebliche kapitalgedeckte Vorsorge müssen gestärkt werden, da nur so die Belastungen generationengerechter verteilt werden können. Zwar leben die Menschen immer länger, die Arbeitsfähigkeit ist individuell im Alter aber sehr unterschiedlich. Daher sollen die Menschen ihren Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand auf der Basis einer eigenen Entscheidung und vor dem Hintergrund erworbener Anwartschaften und Versorgungen flexibel und selbständig gestalten können."
Die derzeitige Gesetzeslage sieht vor, die Altersgrenze ab 2012 schrittweise anzuheben. Im Jahr 2029 soll sie dann bei 67 Jahren liegen. Voraussetzung für die längere Lebensarbeitszeit ist jedoch, dass es am Arbeitsmarkt genügend Jobchancen für Ältere gibt. Einen entsprechender Bericht über deren Beschäftigungsperspektiven will das Arbeitsministerium im Herbst vorlegen.
Viele ältere Menschen wollen länger arbeiten
Die FDP stellt nicht in Frage, dass die demographische Entwicklung auch mit einer verlängerten Lebensarbeitszeit einhergehen muss. Notwendig sei dafür aber auch ein Perspektivwechsel, der berücksichtigt, dass viele ältere Menschen durchaus gern länger arbeiten wollen, wenn sie den Zeitpunkt des Ausstiegs gegebenenfalls schrittweise und nach eigener Entscheidung gestalten können. Und auch viele Arbeitgeber erkennen, wie wertvoll ältere Mitarbeiter, die freiwillig noch länger weiter arbeiten wollen, für die Unternehmen sind, so Kolb.
Altersgrenze muss flexibilisiert werden

Heinrich Kolb Die Kosten für den frühzeitigen Ausstieg aus dem Erwerbsleben soll der Einzelne selbst finanzieren, erläuterte Kolb in der "Welt". "Die dann fälligen Abschläge, die derzeit 3,6 Prozent pro Jahr betragen, müssen versicherungsmathematisch korrekt sein, damit die Beitragszahler nicht zusätzlich belastet werden", sagte Kolb. Der FDP-Sozialexperte ist überzeugt, dass sich ohne diese Flexibilisierung keine Akzeptanz in der Bevölkerung für die Rente mit 67 herstellen lasse. "Wir brauchen dieses Ventil."
Im Deutschlandprogramm zur Bundestagswahl 2009 begründen die Liberalen ihre Forderung nach einem flexible Rentenalter wie folgt: "Die private und betriebliche kapitalgedeckte Vorsorge müssen gestärkt werden, da nur so die Belastungen generationengerechter verteilt werden können. Zwar leben die Menschen immer länger, die Arbeitsfähigkeit ist individuell im Alter aber sehr unterschiedlich. Daher sollen die Menschen ihren Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand auf der Basis einer eigenen Entscheidung und vor dem Hintergrund erworbener Anwartschaften und Versorgungen flexibel und selbständig gestalten können."
Die derzeitige Gesetzeslage sieht vor, die Altersgrenze ab 2012 schrittweise anzuheben. Im Jahr 2029 soll sie dann bei 67 Jahren liegen. Voraussetzung für die längere Lebensarbeitszeit ist jedoch, dass es am Arbeitsmarkt genügend Jobchancen für Ältere gibt. Einen entsprechender Bericht über deren Beschäftigungsperspektiven will das Arbeitsministerium im Herbst vorlegen.
Viele ältere Menschen wollen länger arbeiten
Die FDP stellt nicht in Frage, dass die demographische Entwicklung auch mit einer verlängerten Lebensarbeitszeit einhergehen muss. Notwendig sei dafür aber auch ein Perspektivwechsel, der berücksichtigt, dass viele ältere Menschen durchaus gern länger arbeiten wollen, wenn sie den Zeitpunkt des Ausstiegs gegebenenfalls schrittweise und nach eigener Entscheidung gestalten können. Und auch viele Arbeitgeber erkennen, wie wertvoll ältere Mitarbeiter, die freiwillig noch länger weiter arbeiten wollen, für die Unternehmen sind, so Kolb.




