Darüber hinaus wies sie darauf hin, dass ein direkter Vergleich mit dem SPD-System nicht möglich sei, da die Vorschläge zu einer Bürgerversicherung bislang noch nicht vorlägen. Bei dem System der Sozialdemokraten handle es sich jedoch nach allem was bekannt sei um eine zusätzliche Gesundheitssteuer für alle Beteiligten. Dies lehne die FDP entschieden ab, betonte die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion.
Flach unterstrich, dass die kommende Reform auf Nachhaltigkeit ausgelegt sei. Die schwarz-gelbe Koalition plane hierzu zum einen die Anpassung der Beiträge auf das Vorkrisenniveau zuzüglich des Zusatzbeitrages. Zum anderen kündigte sie eine drastische Reduzierung der Ausgaben an. Es sei eine Summe von vier Milliarden Euro angepeilt worden, die man über das gesamte Spektrum der Leistungsträger, seien es Ärzte, Verwaltung oder über die Arzneimittel, einsparen will. Das dies eine schwierige Aufgabe sei, spiegele auch das Medienecho wider. Um das Krankenversicherungssystem an die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft anzupassen, sei dies jedoch unabdingbar, ist die Liberale überzeugt.
MEHR ZUM THEMA:


