In einem Eckpunktepapier, das Schweickert schon Ende Mai vorgelegt hatte, fordert er: „Das Telekommunikationsgesetz muss dahingehend überarbeitet werden, dass Warteschleifen bei telefonischen Mehrwertdiensten kostenfrei sind, solange die Serviceleistung nicht beginnt.“

Erik Schweickert Erst wenn der Kontakt mit einem Berater hergestellt sei, sollten Kosten anfallen dürfen. Derzeit werde der Anruf bei einer Servicehotline für viele Verbraucher „zu einem Nerven aufreibenden und teuren Warteakt“, heißt es in dem Papier. „Mitunter sind die Kosten für die Warteschleife für den Anrufer höher als für die in Anspruch genommene Serviceleistung.“
Die Regierung müsse daher möglichst bald eine Regelung für die so genannten „telefonischen Mehrwertdienste“ treffen, bei denen pro Minute abgerechnet wird. Grundsätzlich stehe es zwar jedem Unternehmen frei, welche Serviceleistungen es zu welchem Preis bereitstellt. „Aber eine Warteschleife ist keine Serviceleistung“, stellt die FDP-Fraktion klar.
Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) und Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) beraten derzeit über eine Lösung. Unter anderem prüft die Bundesnetzagentur, ob sich Wartezeit und Serviceteil eines Anrufes technisch trennen lassen. MEHR ZUM THEMA:

Erik Schweickert Erst wenn der Kontakt mit einem Berater hergestellt sei, sollten Kosten anfallen dürfen. Derzeit werde der Anruf bei einer Servicehotline für viele Verbraucher „zu einem Nerven aufreibenden und teuren Warteakt“, heißt es in dem Papier. „Mitunter sind die Kosten für die Warteschleife für den Anrufer höher als für die in Anspruch genommene Serviceleistung.“
Die Regierung müsse daher möglichst bald eine Regelung für die so genannten „telefonischen Mehrwertdienste“ treffen, bei denen pro Minute abgerechnet wird. Grundsätzlich stehe es zwar jedem Unternehmen frei, welche Serviceleistungen es zu welchem Preis bereitstellt. „Aber eine Warteschleife ist keine Serviceleistung“, stellt die FDP-Fraktion klar.
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