Auf der außerordentlichen Versammlung der Delegierten in Warnemünde erhielt Ahrendt knapp zwei Drittel der Stimmen. Angesichts des "schweren Fahrwassers", in dem sich die FDP derzeit befinde, sei das Ergebnis akzeptabel, kommentierte der alte und neue Landeschef. Zu Ahrendts Stellvertretern wurden René Domke aus Wismar und Rolando Schadowski aus Rostock gewählt. Neuer Generalsekretär ist Thomas Heldberg.
Das ehemalige Vorstandsmitglied und Spitzenkandidat bei der Landtagswahl, Gino Leonhardt, hatte nicht erneut kandidiert und will sich nun ganz der Kommunalpolitik auf Rügen widmen. Auch Parteibasis und die neue Landesführung setzen nun auf ihr Engagement in den Städten und Gemeinden, in denen die FDP rund 250 Mandatsträger stellt. Die Liberalen wollen in Zukunft die Arbeit der schwarz-roten Landesregierung von den Kommunen aus kontrollieren, sagte Ilona Rettig, die nach dem Rücktritt der Parteiführung die Amtsgeschäfte kommissarisch übernommen hatte.
In der außerparlamentarischen Opposition fülle die FDP das Vakuum aus, das die CDU hinterlasse, sagte der designierte Parteichef Ahrendt. Er kritisierte den Koalitionsvertrag mit der SPD als "Kapitulationserklärung" der Konservativen. Die Delegierten folgten dem Vorschlag der Parteiführung, landesspezifische Grundsatzthesen für eine eigenständige liberale Politik zu erarbeiten. Damit soll deutlich gemacht werden, was Liberalismus in Mecklenburg-Vorpommern zwanzig Jahre nach der Wende bedeutet und welche Folgen für das politische Angebot der FDP sich daraus ergeben.
FDP will Landesregierung als APO kontrollieren
Das ehemalige Vorstandsmitglied und Spitzenkandidat bei der Landtagswahl, Gino Leonhardt, hatte nicht erneut kandidiert und will sich nun ganz der Kommunalpolitik auf Rügen widmen. Auch Parteibasis und die neue Landesführung setzen nun auf ihr Engagement in den Städten und Gemeinden, in denen die FDP rund 250 Mandatsträger stellt. Die Liberalen wollen in Zukunft die Arbeit der schwarz-roten Landesregierung von den Kommunen aus kontrollieren, sagte Ilona Rettig, die nach dem Rücktritt der Parteiführung die Amtsgeschäfte kommissarisch übernommen hatte.
Schwarz-Rote Liaison hinterlässt ein Vakuum
In der außerparlamentarischen Opposition fülle die FDP das Vakuum aus, das die CDU hinterlasse, sagte der designierte Parteichef Ahrendt. Er kritisierte den Koalitionsvertrag mit der SPD als "Kapitulationserklärung" der Konservativen. Die Delegierten folgten dem Vorschlag der Parteiführung, landesspezifische Grundsatzthesen für eine eigenständige liberale Politik zu erarbeiten. Damit soll deutlich gemacht werden, was Liberalismus in Mecklenburg-Vorpommern zwanzig Jahre nach der Wende bedeutet und welche Folgen für das politische Angebot der FDP sich daraus ergeben.
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