Auch 2011 gab es wieder Licht und Schatten im Wehrbericht des "Anwalts der Soldaten" zu verzeichnen. Positiv bewertete Königshaus, dass das Parlament eine Verbesserung der Versorgung von Bundeswehrangehörigen auf den Weg gebracht habe. "Das ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Zeichen dafür, dass wir eine Parlamentsarmee haben und dafür, dass sich das Parlament auch für die Soldaten wirklich verantwortlich fühlt", sagte Königshaus. Das sei in der Truppe auch so angekommen.
In Folge der Neuausrichtung der Bundeswehr sei aber auch eine Verunsicherung unter den Soldaten zu spüren. Bei vielen Bundeswehrangehörigen herrsche "Ungewissheit über die eigene Zukunft". Insbesondere die weiterhin hohe Zahl an Pendlern bringe erhebliche Belastungen für die Betroffenen und ihre Angehörigen mit sich. Die Folge sei eine extrem hohe Trennungs- und Scheidungsrate, heißt es in dem Bericht.
Video: Königshaus stellt Wehrbericht vor
Der Wehrbericht thematisiert auch die Ausrüstung der Soldaten im Einsatz. Während in Afghanistan mehr geschützte Fahrzeuge im Einsatz gewesen seien, habe sich die Situation im Lufttransport jedoch verschlechtert. Wegen der gesunkenen Zahl an Hubschraubern könnten Verwundete nur mit Hilfe der Verbündeten transportiert werden.
Mit "Hochachtung und tiefer Trauer" wird im Wehrbericht auch jener Soldaten gedacht, "die im vergangenen Jahr gefallen oder im Dienst tödlich verunglückt sind, oder die während ihres Dienstes an Leib oder Seele verwundet oder verletzt wurden." 2011 wurden sieben Soldaten bei Auslandseinsätzen getötet, 63 Soldaten wurden zum Teil schwer verwundet.

Christoph Schnurr Der Report verdeutliche, "dass die Politik der Koalition für die Bundeswehr erfolgreich ist", resümierte FDP-Verteidigungspolitiker Christoph Schnurr. Insbesondere mit dem Einsatzversorgungsverbesserungsgesetz habe die Koalition eine "erhebliche Verbesserung der Versorgung und Absicherung von Soldaten, die in einem Auslandseinsatz dienen, ins Gesetzblatt geschrieben", so Schnurr.
Der Liberale wies aber auch auf die im Bericht beschriebenen Herausforderungen hin. Die Umsetzung der Neuausrichtung der Bundeswehr, die Nachwuchsgewinnung nach Aussetzung der Wehrpflicht und die Behandlung von traumatisierten Soldaten seien einige von mehreren Handlungsfeldern, die der Wehrbeauftragte hervorhebt. "Die christlich-liberale Koalition wird die Anregungen des Wehrbeauftragten aufgreifen und weiter im Interesse der Angehörigen der Bundeswehr arbeiten", versprach Schnurr. MEHR ZUM THEMA:
Neuausrichtung verunsichert Soldaten
In Folge der Neuausrichtung der Bundeswehr sei aber auch eine Verunsicherung unter den Soldaten zu spüren. Bei vielen Bundeswehrangehörigen herrsche "Ungewissheit über die eigene Zukunft". Insbesondere die weiterhin hohe Zahl an Pendlern bringe erhebliche Belastungen für die Betroffenen und ihre Angehörigen mit sich. Die Folge sei eine extrem hohe Trennungs- und Scheidungsrate, heißt es in dem Bericht.
Der Wehrbericht thematisiert auch die Ausrüstung der Soldaten im Einsatz. Während in Afghanistan mehr geschützte Fahrzeuge im Einsatz gewesen seien, habe sich die Situation im Lufttransport jedoch verschlechtert. Wegen der gesunkenen Zahl an Hubschraubern könnten Verwundete nur mit Hilfe der Verbündeten transportiert werden.
Mit "Hochachtung und tiefer Trauer" wird im Wehrbericht auch jener Soldaten gedacht, "die im vergangenen Jahr gefallen oder im Dienst tödlich verunglückt sind, oder die während ihres Dienstes an Leib oder Seele verwundet oder verletzt wurden." 2011 wurden sieben Soldaten bei Auslandseinsätzen getötet, 63 Soldaten wurden zum Teil schwer verwundet.
Wehrbericht bestätigt gute Arbeit der Koalition

Christoph Schnurr Der Report verdeutliche, "dass die Politik der Koalition für die Bundeswehr erfolgreich ist", resümierte FDP-Verteidigungspolitiker Christoph Schnurr. Insbesondere mit dem Einsatzversorgungsverbesserungsgesetz habe die Koalition eine "erhebliche Verbesserung der Versorgung und Absicherung von Soldaten, die in einem Auslandseinsatz dienen, ins Gesetzblatt geschrieben", so Schnurr.
Der Liberale wies aber auch auf die im Bericht beschriebenen Herausforderungen hin. Die Umsetzung der Neuausrichtung der Bundeswehr, die Nachwuchsgewinnung nach Aussetzung der Wehrpflicht und die Behandlung von traumatisierten Soldaten seien einige von mehreren Handlungsfeldern, die der Wehrbeauftragte hervorhebt. "Die christlich-liberale Koalition wird die Anregungen des Wehrbeauftragten aufgreifen und weiter im Interesse der Angehörigen der Bundeswehr arbeiten", versprach Schnurr. MEHR ZUM THEMA:




