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Stiftung für die Freiheit | surF Nr. 61 | Kommentare (3)
Medientrend: Hau den Guido
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(17.02.2010) In Anlehnung an die vorhergegangene Ausgabe von "surF - Liberales im Netz", um das Thema "Wer lesen kann, ist besser dran", seziert der Autor dieses Mal die aktuellen Vorwürfe gegen FDP-Parteichef Guido Westerwelle. Dabei kommt er zum Schluss, dass die Kritik an dessen Aussagen über die "Renaissance spätrömischer Dekadenz" keine glaubhafte Empörung widerspiegelt. Eher einen Medientrend, frei nach dem Motto: "Hau den Guido".





Kommentare
Aktuelle Hartz IV-Debatte: Arbeit muss sich wieder lohnen - gerne!
Wenn Herr Westerwelle der Meinung ist, dass sich Arbeit wieder lohnen muss, warum sträubt sich seine Partei die FDP dann so vehement gegen die Einführung eines Mindestlohns? Das ist schon komisch ... Denn wenn wieder vernünftige, faire, reelle, menschenwürdige Löhne gezahlt werden würden, wäre die Motivation Hartz IV in Anspruch zu nehmen sicher weitaus geringer, von anderen positiven Effekten für Volkswirtschaft (Nachfrage) und Gesellschaft (Kriminalität z. B.) ganz zu schweigen. Das Problem würde sich also von alleine lösen, wenn Menschen nicht genötigt wären für fünf Euro und weniger die Stunde zu arbeiten und sich - auf gut deutsch gesagt - ausbeuten zu lassen. Warum also sträubt sich die FDP so sehr gegen anständige Entlohnungen? Vielleicht weil dann die Klientel der FDP nicht mehr in der Lage wäre so viel Geld anzuhäufen und in die Schweiz zu schaffen, für deren Banken Herr Westerwelle in den ergangenen Jahren ganz nebenbei auch noch wiederholt als hoch bezahlter Redner fungierte? DRCUS