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    Mehr Verkehrssicherheit durch begleitetes Fahren ab 17

    Auto

    (04.08.2010) Das begleitete Fahren mit 17 Jahren soll ab 2011 bundesweit Gesetz werden. Einem entsprechenden Antrag hat das Bundeskabinett am Mittwoch zugestimmt. Damit sei die FDP-Fraktion einer langjährigen Forderung ein Stück näher gekommen, erklärten Florian Bernschneider und Oliver Luksic. Den Jugendlichen werde mit dem Führerschein ab 17 „mehr Selbständigkeit und Verantwortung“ zugesprochen, wodurch die Verkehrssicherheit gestärkt werde.

Florian Bernschneider
Florian Bernschneider
Fahranfänger können sich künftig in Begleitung eines mindestens 30-jährigen erwachsenen Beifahrers, der mindestens fünf Jahre einen Führerschein besitzt, ans Steuer setzen. Ein entsprechender Änderungsvorschlag für das Straßenverkehrsgesetz von Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) wurde vom Bundeskabinett angenommen. „Die langjährige Forderung der FDP-Bundestagsfraktion nach der bundesweiten Einführung des begleitenden Fahrens ab 17 Jahre ist mit dem heutigen Beschluss der Bundesregierung der Umsetzung ein Stück näher gekommen“, erklärten der jugendpolitische FDP-Fraktionssprecher Florian Bernschneider und Oliver Luksic, Experte für Verkehrssicherheit.

Ab 1. Januar 2011 soll nun bundesweit umgesetzt werden, was in einigen Bundesländern als Modellprojekt bereits seit Jahren gilt. Die Erfahrungen aus den Ländern hätten gezeigt, dass begleitete Fahranfänger im Vergleich zu herkömmlich ausgebildeten 18-Jährigen in der Anfangsphase ihrer Fahrpraxis bis zu 30 Prozent weniger Unfälle und 20 Prozent weniger Verkehrsverstöße begehen würden, so Bernschneider und Luksic.

Mehr Selbstständigkeit und Verantwortung im Straßenverkehr


Oliver Luksic
Oliver Luksic
Der Führerschein ab 17 sei „ein Schritt zu mehr Selbständigkeit und Verantwortung im Verkehr“, sagten die Fraktionsmitglieder. Auch Lasse Becker, Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen, begrüßte den Beschluss des Bundeskabinetts: „Jugendliche können so frühzeitig eigene Fahrerfahrungen sammeln und im Zweifel auf den Rat eines langjährigen Verkehrsteilnehmers zurückgreife.“ Das bringe mehr Sicherheit in den Straßenverkehr.

Moped-Führerschein mit 15 muss folgen


„Der Moped-Führerschein ab 15 Jahren sollte der nächste Schritt sein“, forderten Bernschneider und Luksic. Becker traue jungen Moped-Fahrern die verantwortungsvolle Teilnahme am Straßenverkehr bis Tempo 45 Km/h ebenso zu. Gerade Jugendliche aus ländlichen Regionen würde dieser Führerschein „mehr Mobilität und eine breitere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen“, sagte der Jungliberale.

Ein Antrag der schwarz-gelben Koalition zur Absenkung der Altersgrenze für den Moped-Führerschein wurde bereits im Verkehrsausschuss des Bundestages angenommen. Schließlich werde auch „durch die verbesserte Moped-Ausbildung die Verkehrssicherheit gestärkt“, so Bernschneider und Luksic. MEHR ZUM THEMA:

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