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    Mut zur Zukunft - Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP

    (24.10.2009) Union und FDP haben am Samstag in Berlin den Entwurf für den gemeinsamen Koalitionsvertrag vorgestellt. FDP-Chef Guido Westerwelle sprach von einer "hervorragenden Grundlage für unser Land". Der Vertrag trage eine "starke liberale Handschrift". Das zentrale Motiv der Vereinbarungen sei "Mut zur Zukunft".

Der FDP-Parteivorsitzende Guido Westerwelle erklärte bei der gemeinsamen Pressekonferenz, bei der der Koalitionsvertrag vorgestellt wurde, dass dieser ein Kompass sei, der zeige, "dass unser Land nicht nur aus der Krise heraus will, sondern auch Zukunft gestalten möchte."

Aufbruch für Deutschland

Horst Seehofer, Guido Westerwelle und Angela Merkel
Horst Seehofer, Guido Westerwelle und Angela Merkel
"Wir glauben daran, dass es einen wirklichen Aufbruch in unserem Land geben kann", so Westerwelle weiter. "Wir wollen, dass Familien entlastet werden und wir haben eine große Steuerstrukturreform versprochen und beschlossen. Das sind wir den Deutschen schuldig.“ Es sei ihm ein Anliegen, dass Bürger mehr Netto vom Brutto bekommen. Westwelle mahnte aber auch: "Im Denken der Finanzpolitik muss ein Durchbruch geschafft werden." Das sei wichtig für die junge Generation und Voraussetzung für Wachstum.

Bildergalerie: Vorstellung des Koalitionsvertrags in der Bundespressekonferenz

Der Koalitionsvertrag trägt den Titel: "Wachstum. Bildung. Zusammenhalt." Hinzu kommt eine Präambel mit der Überschrift: "Mit Mut zur Zukunft – für unser Land."



FDP billigt Koalitionsvertrag und Personaltableau




Der weitere Fahrplan zur schwarz-gelben Regierung

Guido Westerwelle, Andreas Pinkwart und Rainer Brüderle
Guido Westerwelle, Andreas Pinkwart und Rainer Brüderle
Am Mittag stand eine Sitzung des FDP-Präsidiums mit dem Bundesvorstand sowie am Nachmittag eine Sitzung des Bundesvorstand mit der FDP-Bundestagsfraktion an. Hier ging es auch um das Personaltableau. Die Liberalen werden in der künftigen Regierung fünf Minister stellen.

Bildergalerie: FDP-Bundesvorstand und FDP-Fraktion treffen sich im Reichstag

Am Sonntag folgt der außerordentliche Parteitag der Liberalen in Berlin. Die Delegierten stimmen dann über die Vereinbarung ab. CDU und CSU wollen das Papier bei ihren Parteitagen einen Tag später absegnen lassen.

FDP-Sonderparteitag in Berlin

Am Montag wählt zudem die FDP-Bundestagsfraktion ihren neuen Fraktionsvorstand. Am Abend soll das Koalitionspapier feierlich in der NRW-Landesvertretung unterzeichnet werden. Ehe die CDU-Vorsitzende Angela Merkel (CDU) am Mittwoch erneut zur Bundeskanzlerin gewählt und das Kabinett vereidigt wird, tritt der neu gewählte Bundestag am Dienstag um elf Uhr zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. MEHR ZUM THEMA:
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