"Zehn Ziele für mehr Bildung" heißt das neue Strategiepapier aus dem Entwicklungsministerium, das Ressortchef Niebel in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Die Experten des BMZ entwerfen darin einen ganzheitlichen Ansatz, der alle Bildungsetappen von der Grundschule über die Berufsausbildung bis hin zu den Universitäten umfasst. Das lebenslange Lernen ist demnach Leitbild der Strategie.
Ein Ziel Niebels ist es, Benachteiligungen beim Zugang zu Bildungsangeboten abzubauen und für Geschlechtergerechtigkeit zu sorgen: "Bildung muss für jeden zugänglich sein", betonte der FDP-Politiker. So sollen Mädchen beim Schulbesuch nicht benachteiligt werden. Auch die Herausbildung "neuer Eliten" in Entwicklungsländern wollen die BMZ-Strategen fördern.

Chancenkontinent Afrika im Fokus der BMZ-Strategie: Hier besuchte Niebel ein Dorf in der kenianischen Dürreregion Turkana Der "Chancenkontinent" Afrika soll Priorität bei der Umsetzung der neuen Strategie haben. Die Mittel zur Bildungsförderung sollen von 68,5 Millionen im Jahr 2009 auf 137 Millionen Euro im Jahr 2013 steigen. In Ghana an der westafrikanischen Elfenbeinküste sollen Gutscheine für junge Menschen finanziert werden, die damit ihre Berufsausbildung bezahlen können.
Die Bildungsstrategie ist die erste ihrer Art in den 50 Jahren des Bestehens des Entwicklungsministeriums. Erarbeitet wurde das Papier in einem "partizipativen Prozess". Das BMZ habe als eine "lernende Organisation" sehr vom dem Input ihrer internationalen Partner, von zivilgesellschaftlichen Gruppen und Kirchen profitiert, erklärte Niebel.
Zu Beginn der Woche teilten das BMZ und das Auswärtige Amt außerdem mit, gemeinsam zwölf Millionen Euro für die Notversorgung der Menschen in der Sahel-Zone bereitzustellen. Die Region ist derzeit von einer erneuten Dürre und Ernte-Ausfällen betroffen. "Deutschland ist ein verlässlicher Partner in der internationalen Krisenhilfe", sagte Entwicklungsminister Niebel. Er hatte in der in der vergangenen Woche selbst ein Hungergebiet in Kenia besucht und sich von seinen Eindrücken berührt gezeigt: "Das Leid dort lässt niemanden kalt." MEHR ZUM THEMA:
Bildung muss für jeden zugänglich sein
Ein Ziel Niebels ist es, Benachteiligungen beim Zugang zu Bildungsangeboten abzubauen und für Geschlechtergerechtigkeit zu sorgen: "Bildung muss für jeden zugänglich sein", betonte der FDP-Politiker. So sollen Mädchen beim Schulbesuch nicht benachteiligt werden. Auch die Herausbildung "neuer Eliten" in Entwicklungsländern wollen die BMZ-Strategen fördern.
In Ghana werden Bildungsgutscheine gefördert

Chancenkontinent Afrika im Fokus der BMZ-Strategie: Hier besuchte Niebel ein Dorf in der kenianischen Dürreregion Turkana Der "Chancenkontinent" Afrika soll Priorität bei der Umsetzung der neuen Strategie haben. Die Mittel zur Bildungsförderung sollen von 68,5 Millionen im Jahr 2009 auf 137 Millionen Euro im Jahr 2013 steigen. In Ghana an der westafrikanischen Elfenbeinküste sollen Gutscheine für junge Menschen finanziert werden, die damit ihre Berufsausbildung bezahlen können.
Die Bildungsstrategie ist die erste ihrer Art in den 50 Jahren des Bestehens des Entwicklungsministeriums. Erarbeitet wurde das Papier in einem "partizipativen Prozess". Das BMZ habe als eine "lernende Organisation" sehr vom dem Input ihrer internationalen Partner, von zivilgesellschaftlichen Gruppen und Kirchen profitiert, erklärte Niebel.
Sahel-Zone: BMZ und Auswärtiges Amt helfen Dürre-Opfern
Zu Beginn der Woche teilten das BMZ und das Auswärtige Amt außerdem mit, gemeinsam zwölf Millionen Euro für die Notversorgung der Menschen in der Sahel-Zone bereitzustellen. Die Region ist derzeit von einer erneuten Dürre und Ernte-Ausfällen betroffen. "Deutschland ist ein verlässlicher Partner in der internationalen Krisenhilfe", sagte Entwicklungsminister Niebel. Er hatte in der in der vergangenen Woche selbst ein Hungergebiet in Kenia besucht und sich von seinen Eindrücken berührt gezeigt: "Das Leid dort lässt niemanden kalt." MEHR ZUM THEMA:




