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„In Gebieten ohne ein Minimum an Sicherheit kann Entwicklungshilfe zu Schutzgelderpressung, Entführungen mit Lösegeldforderungen und zu Korruption führen. Wir wollen aber nicht den Taliban oder Kriminellen helfen. Deshalb brauchen wir in Nord-Afghanistan die Verzahnung von Bundeswehr und Entwicklungshilfe“, erklärte Niebel.

Auch in anderen Bereichen verfolgt Niebel eine „andere Denkweise“ als bisher üblich. „Mein Ziel ist es, unsere Partner so zu ertüchtigen, dass sie ohne Hilfe auskommen können“.

Am Mittwoch traf der Entwicklungsminister in Afghanistan ein, um politische Gespräche zu führen und sich einen Überblick über das deutsche Engagement zu verschaffen. Die Reise soll auch dazu dienen, den Helfern, Diplomaten und Soldaten vor Ort seine Wertschätzung und Dankbarkeit auszudrücken.

In einem kürzlich veröffentlichten Essay wehrt sich das Ministerium gegen tendiziöse Berichterstattung seitens einzelner Medien und lässt Fakten sprechen. MEHR ZUM THEMA:

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