Angestoßen wurde die Aktion im Bundestag von den Schülern der 8. Klasse des Johann-Rist-Gymnasiums in Wedel. Die Schüler hatten im Unterricht das Thema Kindersoldaten behandelt und sich daraufhin an die Kinderkommission gewandt. Die Schüler kamen extra nach Berlin, um den Stand zu unterstützen und rote Handabdrücke zu sammeln.

Auch Familienministerin Kristina Schröder unterstützt den Red Hand Day. Über eine Viertelmillion Kinder kämpft weltweit in Kriegen und bewaffneten Konflikten. Kinder werden gegen ihren Willen rekrutiert und als billige, leicht zu manipulierende Soldaten eingesetzt. Allein in Afrika gibt es nach Angaben der Vereinten Nationen über 100.000 Kindersoldaten. Bracht-Bendt wandte sich direkt an die Schüler und verwies auf die vielfältigen Aktivitäten der deutschen Regierung und Ministerien, die sich mit dem Thema Kinder in bewaffneten Konflikten auseinandersetzen. "Aber machen wir uns keine Illusionen. Diese Hilfen laufen in vielen Fällen noch ins Leere. Einige Armeen und Bürgerkriegsparteien leugnen die Existenz von Kindersoldaten, weil sie Sanktionen befürchten", betonte Bracht-Bendt.
Am 12. Februar 2002 trat das Protokoll über die Beteiligung von Kindern an bewaffneten Konflikten zur UN-Kinderrechtskonvention in Kraft. Die Unterzeichner verpflichten sich, keine Personen unter 18 Jahren an Kampfhandlungen zu beteiligen oder gegen ihren Willen zu rekrutieren. Bis 2012 sollte das Protokoll von allen UN-Mitgliedsstaaten ratifiziert sein. Dies ist bislang leider nicht gelungen. MEHR ZUM THEMA:

Auch Familienministerin Kristina Schröder unterstützt den Red Hand Day. Über eine Viertelmillion Kinder kämpft weltweit in Kriegen und bewaffneten Konflikten. Kinder werden gegen ihren Willen rekrutiert und als billige, leicht zu manipulierende Soldaten eingesetzt. Allein in Afrika gibt es nach Angaben der Vereinten Nationen über 100.000 Kindersoldaten. Bracht-Bendt wandte sich direkt an die Schüler und verwies auf die vielfältigen Aktivitäten der deutschen Regierung und Ministerien, die sich mit dem Thema Kinder in bewaffneten Konflikten auseinandersetzen. "Aber machen wir uns keine Illusionen. Diese Hilfen laufen in vielen Fällen noch ins Leere. Einige Armeen und Bürgerkriegsparteien leugnen die Existenz von Kindersoldaten, weil sie Sanktionen befürchten", betonte Bracht-Bendt.
Hintergrund:
Am 12. Februar 2002 trat das Protokoll über die Beteiligung von Kindern an bewaffneten Konflikten zur UN-Kinderrechtskonvention in Kraft. Die Unterzeichner verpflichten sich, keine Personen unter 18 Jahren an Kampfhandlungen zu beteiligen oder gegen ihren Willen zu rekrutieren. Bis 2012 sollte das Protokoll von allen UN-Mitgliedsstaaten ratifiziert sein. Dies ist bislang leider nicht gelungen. MEHR ZUM THEMA:




