Mit dem Tag der Menschenrechte wird weltweit an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte erinnert, die 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Das Recht auf Leben und die Menschenwürde stehen im Mittelpunkt der Erklärung. Am Beispiel Wasser wird deutlich, dass 60 Jahre nach ihrer Verabschiedung noch immer viel zu tun bleibt: Alle 20 Sekunden stirbt ein Kind in den ärmsten Weltregionen an den Folgen von mangelhafter Hygiene, verschmutztem Wasser und verunreinigter Nahrung.
Die beiden Minister Niebel und Westerwelle setzen sich daher für die internationale Etablierung eines Menschenrechts auf sauberes Trinkwasser und Sanitärversorgung ein. "Nur wo Menschenrechte beachtet werden, können sich Menschen selbst aus der Armut befreien und Entwicklung wird auf Dauer möglich. Das Recht auf Wasser ist ein gutes Beispiel dafür. Deshalb unterstützt die Bundesregierung die Umsetzung des Rechts auf Wasser in unseren Partnerländern. Allein in Afrika südlich der Sahara werden bis 2015 durch unsere Arbeit 30 Millionen Menschen Zugang zu Trinkwasser und Sanitärversorgung erhalten", erklären die Minister. Die Umsetzung des Rechts auf Wasser stellt einen der Schwerpunkte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit dar.
Gleichzeitig rief der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Günter Nooke, alle Regierungen dazu auf, politische Gefangene freizulassen. "Nichts ist unwürdiger für eine Regierung, die international ernstgenommen werden will und im Rahmen der Vereinten Nationen ihre Stimme erhebt, als wehrlose Menschen zu verhaften, nur weil sie friedlich und offen ihre Meinung sagen oder ihren Glauben leben."
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