Parteichef Rösler sagte, der "Grundkompass der FDP" behalte seine Ausrichtung "in der Tradition von Genscher, Scheel und Kinkel". Die Abstimmung habe gezeigt, dass die Liberalen in Regierungsverantwortung nach wie vor die Unterstützung der Parteimitglieder hätten.

Philipp Rösler und Patrick Döring kommentieren das Ergebnis des Mitgliederentscheids Rösler dankte ausdrücklich allen Beteiligten am Mitgliederentscheid und den Vertretern beider zur Abstimmung gestellter Anträge. Er bedauere, dass seine Äußerungen in Interviews den falschen Eindruck erweckt hätten, er wolle das Ergebnis vorweg nehmen. In das neue Jahr, das traditionell mit dem Dreikönigstreffen eingeläutet wird, gehe die FDP "voller Tatendrang", so der Parteichef.
Frank Schäffler räumte seine Niederlage ein und gratulierte dem Bundesvorstand zum Erfolg des Antrags für den ESM. Er wolle nun dazu beitragen, dass die FDP den Blick geschlossen nach vorne richtet und sich mit dem politischen Gegner auseinandersetzt. Dennoch sei der Mitgliederentscheid "ein gutes Zeichen für die innerparteiliche Demokratie" gewesen. Es sei wichtig, so Schäffler, dass die Mitglieder auf dem Weg mitgenommen würden, der derzeit in Europa beschritten wird.

Parteikollegen Schäffler, Rösler und Döring auf der gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin Der designierte FDP-Generalsekretär Döring sagte, auch diejenigen Mitglieder, die für den Antrag der Schäffler-Gruppe gestimmt haben, könnten sich weiterhin in der FDP heimisch fühlen. Dafür werde sich der Bundesvorstand einsetzen. Mit den Initiatoren der ESM-Abstimmung habe er sich darauf verständigt, das Verfahren des Mitgliederentscheids weiterzuentwickeln. "Wir können stolz auf dieses Instrument sein", so Döring, dass "in wichtigen historischen Fragen" wie die der Bewältigung der Schuldenkrise eine Ergänzung zu den Parteigremien sei.
Das Votum der Basis bedeute eine große Unterstützung für die FDP-Bundestagsfraktion und die liberalen Minister in der Bundesregierung. Die FDP wolle "ihre Verantwortung für Deutschland und für einen stabilen Euro wahrnehmen", erklärte Döring. Kritik übte er an Äußerungen aus der Opposition. Er forderte insbesondere die SPD zur Zurückhaltung auf, die nicht über einen Mitgliederentscheid verfüge. MEHR ZUM THEMA:
Rösler: Mit neuem Schwung ins Jahr 2012

Philipp Rösler und Patrick Döring kommentieren das Ergebnis des Mitgliederentscheids Rösler dankte ausdrücklich allen Beteiligten am Mitgliederentscheid und den Vertretern beider zur Abstimmung gestellter Anträge. Er bedauere, dass seine Äußerungen in Interviews den falschen Eindruck erweckt hätten, er wolle das Ergebnis vorweg nehmen. In das neue Jahr, das traditionell mit dem Dreikönigstreffen eingeläutet wird, gehe die FDP "voller Tatendrang", so der Parteichef.
Schäffler: Gutes Zeichen für die innerparteiliche Demokratie
Frank Schäffler räumte seine Niederlage ein und gratulierte dem Bundesvorstand zum Erfolg des Antrags für den ESM. Er wolle nun dazu beitragen, dass die FDP den Blick geschlossen nach vorne richtet und sich mit dem politischen Gegner auseinandersetzt. Dennoch sei der Mitgliederentscheid "ein gutes Zeichen für die innerparteiliche Demokratie" gewesen. Es sei wichtig, so Schäffler, dass die Mitglieder auf dem Weg mitgenommen würden, der derzeit in Europa beschritten wird.
Döring: Wir können stolz sein auf den Mitgliederentscheid

Parteikollegen Schäffler, Rösler und Döring auf der gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin Der designierte FDP-Generalsekretär Döring sagte, auch diejenigen Mitglieder, die für den Antrag der Schäffler-Gruppe gestimmt haben, könnten sich weiterhin in der FDP heimisch fühlen. Dafür werde sich der Bundesvorstand einsetzen. Mit den Initiatoren der ESM-Abstimmung habe er sich darauf verständigt, das Verfahren des Mitgliederentscheids weiterzuentwickeln. "Wir können stolz auf dieses Instrument sein", so Döring, dass "in wichtigen historischen Fragen" wie die der Bewältigung der Schuldenkrise eine Ergänzung zu den Parteigremien sei.
Das Votum der Basis bedeute eine große Unterstützung für die FDP-Bundestagsfraktion und die liberalen Minister in der Bundesregierung. Die FDP wolle "ihre Verantwortung für Deutschland und für einen stabilen Euro wahrnehmen", erklärte Döring. Kritik übte er an Äußerungen aus der Opposition. Er forderte insbesondere die SPD zur Zurückhaltung auf, die nicht über einen Mitgliederentscheid verfüge. MEHR ZUM THEMA:




