CDU, CSU und FDP haben in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart:
Wir wollen den Anteil der Stipendiaten mittelfristig von heute zwei auf zehn Prozent der Studierenden erhöhen. Die Stipendien sollen ausschließlich nach Begabung einkommensunabhängig vergeben werden. Hierzu werden wir gemeinsam mit den Ländern ein nationales Stipendienprogramm ins Leben rufen, mit dem wir von Universitäten und Fachhochschulen bei Wirtschaft und Privaten eingeworbene Stipendien in Höhe von 300 Euro im Monat von der BAföG-Anrechnung freistellen und bis zur Hälfte öffentlich bezuschussen. Die öffentliche Finanzierung soll dabei je zur Hälfte durch den Bund und die Länder erfolgen.
Anfang Juli hat nach dem positiven Beschluss im Bundestag auch der Bundesrat zugestimmt. Das ist „ein Durchbruch bei der Studienfinanzierung“ und „ein großer Erfolg für die christlich-liberale Koalition“, lobte damals der FDP-Landeschef in NRW, Andreas Pinkwart.
Zukünftig werden bis zu acht Prozent der Studierenden mit einem Stipendium gefördert - unabhängig vom Einkommen der Eltern. Die Höhe der Stipendien soll sich auf 300 Euro monatlich belaufen und zur Hälfte von staatlicher Seite sowie von privaten Dritten (Unternehmen, Verbände, Alumni etc.) finanziert werden.
„Die Studenten in Deutschland können sich freuen“, begrüßte FDP-Parteivize Andreas Pinkwart die Einführung des nationalen Stipendienprogramms. „Wir sollten diese Chance nutzen, um eine neue Stipendienkultur in Deutschland aufzubauen“, so Pinkwart. Der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Patrick Meinhardt, sprach von einer „Trendwende“ in der Bildungspolitik. Damit werde eine Gerechtigkeitslücke in Deutschland geschlossen.
Allerdings geht den Liberalen die bisherige Förderung noch nicht weit genug: Sie wollen deutlich mehr Studenten in das nationale Stipendienprogramm aufnehmen als bisher geplant. "Wir peilen einen deutlichen Aufwuchs bei den Mitteln an", sagte FDP-Fraktionsvize Ulrike Flach gegenüber der "WAZ"-Gruppe. Zum Start des Programms soll der Bund Geld für mindestens 10.000 Studenten bereitstellen. MEHR ZUM THEMA:
Wir wollen den Anteil der Stipendiaten mittelfristig von heute zwei auf zehn Prozent der Studierenden erhöhen. Die Stipendien sollen ausschließlich nach Begabung einkommensunabhängig vergeben werden. Hierzu werden wir gemeinsam mit den Ländern ein nationales Stipendienprogramm ins Leben rufen, mit dem wir von Universitäten und Fachhochschulen bei Wirtschaft und Privaten eingeworbene Stipendien in Höhe von 300 Euro im Monat von der BAföG-Anrechnung freistellen und bis zur Hälfte öffentlich bezuschussen. Die öffentliche Finanzierung soll dabei je zur Hälfte durch den Bund und die Länder erfolgen.
Anfang Juli hat nach dem positiven Beschluss im Bundestag auch der Bundesrat zugestimmt. Das ist „ein Durchbruch bei der Studienfinanzierung“ und „ein großer Erfolg für die christlich-liberale Koalition“, lobte damals der FDP-Landeschef in NRW, Andreas Pinkwart.
Zukünftig werden bis zu acht Prozent der Studierenden mit einem Stipendium gefördert - unabhängig vom Einkommen der Eltern. Die Höhe der Stipendien soll sich auf 300 Euro monatlich belaufen und zur Hälfte von staatlicher Seite sowie von privaten Dritten (Unternehmen, Verbände, Alumni etc.) finanziert werden.
„Die Studenten in Deutschland können sich freuen“, begrüßte FDP-Parteivize Andreas Pinkwart die Einführung des nationalen Stipendienprogramms. „Wir sollten diese Chance nutzen, um eine neue Stipendienkultur in Deutschland aufzubauen“, so Pinkwart. Der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Patrick Meinhardt, sprach von einer „Trendwende“ in der Bildungspolitik. Damit werde eine Gerechtigkeitslücke in Deutschland geschlossen.
Allerdings geht den Liberalen die bisherige Förderung noch nicht weit genug: Sie wollen deutlich mehr Studenten in das nationale Stipendienprogramm aufnehmen als bisher geplant. "Wir peilen einen deutlichen Aufwuchs bei den Mitteln an", sagte FDP-Fraktionsvize Ulrike Flach gegenüber der "WAZ"-Gruppe. Zum Start des Programms soll der Bund Geld für mindestens 10.000 Studenten bereitstellen. MEHR ZUM THEMA:




