In Zeiten von von Wachstumskritik und -skepsis sei es gut, "dass es eine Partei gibt, die sich zur Dynamik, zu den Chancen des Wachstums bekennt. Wir übertragen den Wachstumsgedanken auf die liberale Fortschrittstradition", erläuterte Döring im Interview.
Wachstum ist auch das, was Griechenland derzeit dringend benötigt. Döring forderte Athen auf, die Versprechen zu erfüllen, die es in Brüssel gegeben hat. "Das Land muss auf Staatsaufgaben und -ausgaben verzichten." Angesichts der Generalstreiks sieht Döring dafür aber keine Bereitschaft. Sollte Griechenland nicht dazu bereit sein, Strukturen zu ändern, werde es auch keine Mehrheiten in Europa für weitere Hilfspakete geben, ist Döring überzeugt.
Mit Blick auf die Großwetterlage der Partei erkennt der designierte Generalsekretär, "dass wir uns beharrlich und konsequent aus dem Tief herausarbeiten" - trotz der Herausforderungen der Euro-Krise. Döring machte dahingehend klar, was die Alternativen seien: "Wenn andere regieren würden, dann würde es zur Vergemeinschaftung von Schulden, höheren Zinsen und weniger Konsolidierung kommen. Deshalb ist unsere Bilanz, besonders die der FDP, nicht schlecht: Wir stehen für ein Europa der Konsolidierung."
Im neuen Grundsatzprogramm der FDP nimmt Europa einen großen Platz ein. Die Mitglieder werden die Wahl haben, ob sie einen Staatenbund Europa anstreben oder einen Bundesstaat. "Wir wollen das offen diskutieren, weil es eine zentrale Weichenstellung ist, die uns in jeder europapolitischen Frage begegnet", erklärte Döring. Seiner Ansicht nach soll "zumindest für die nächste Dekade eine Staatenbund-Ordnung festgeschrieben" werden. Bevor über eine weitere Vertiefung der europäischen Integration nachgedacht werden kann, müssten erst die Verfassungs-Mängel aufgearbeitet und stärkere demokratische Strukturen einziehen.
Wie bei den Liberalen üblich, wird auch das aktuelle Grundsatzprogramm der FDP im Internet debattiert. "Als Netzpioniere haben wir unser Programm vor allen anderen schon zu den Bundestagswahlen 2002, 2005 und 2009 im Netz diskutiert. Mit großer Beteiligung." Die Piraten habe es da noch gar nicht gegeben, so Döring. MEHR ZUM THEMA:
Wachstum ist auch das, was Griechenland derzeit dringend benötigt. Döring forderte Athen auf, die Versprechen zu erfüllen, die es in Brüssel gegeben hat. "Das Land muss auf Staatsaufgaben und -ausgaben verzichten." Angesichts der Generalstreiks sieht Döring dafür aber keine Bereitschaft. Sollte Griechenland nicht dazu bereit sein, Strukturen zu ändern, werde es auch keine Mehrheiten in Europa für weitere Hilfspakete geben, ist Döring überzeugt.
Wir stehen für ein Europa der Konsolidierung
Mit Blick auf die Großwetterlage der Partei erkennt der designierte Generalsekretär, "dass wir uns beharrlich und konsequent aus dem Tief herausarbeiten" - trotz der Herausforderungen der Euro-Krise. Döring machte dahingehend klar, was die Alternativen seien: "Wenn andere regieren würden, dann würde es zur Vergemeinschaftung von Schulden, höheren Zinsen und weniger Konsolidierung kommen. Deshalb ist unsere Bilanz, besonders die der FDP, nicht schlecht: Wir stehen für ein Europa der Konsolidierung."
Im neuen Grundsatzprogramm der FDP nimmt Europa einen großen Platz ein. Die Mitglieder werden die Wahl haben, ob sie einen Staatenbund Europa anstreben oder einen Bundesstaat. "Wir wollen das offen diskutieren, weil es eine zentrale Weichenstellung ist, die uns in jeder europapolitischen Frage begegnet", erklärte Döring. Seiner Ansicht nach soll "zumindest für die nächste Dekade eine Staatenbund-Ordnung festgeschrieben" werden. Bevor über eine weitere Vertiefung der europäischen Integration nachgedacht werden kann, müssten erst die Verfassungs-Mängel aufgearbeitet und stärkere demokratische Strukturen einziehen.
Wie bei den Liberalen üblich, wird auch das aktuelle Grundsatzprogramm der FDP im Internet debattiert. "Als Netzpioniere haben wir unser Programm vor allen anderen schon zu den Bundestagswahlen 2002, 2005 und 2009 im Netz diskutiert. Mit großer Beteiligung." Die Piraten habe es da noch gar nicht gegeben, so Döring. MEHR ZUM THEMA:




