Die Umlage garantiert den Erzeugern von Solarstrom eine Abnahmevergütung, die deutlich über dem Marktpreis liegt. Die Energieversorger legen die Kosten für die Abgabe über den Strompreis auf die Verbraucher um.
Mit dem derzeitigen Boom der Photovoltaik, der durch den Preisverfall bei Solaranlagen befeuert wird, steigen die Mehrkosten für die Förderung stetig an, obwohl die Energieerzeugung aus Sonnenenergie für die Produzenten günstiger wird. Dabei sind die Stromnetze nach Angaben der Betreiber kaum noch in der Lage, die zusätzlich erzeugten Kapazitäten aufzunehmen.
Kurzum: Der Umfang der derzeitigen Förderung steht in keinem vernünftigen Verhältnis zum volkswirtschaftlichen Nutzen.
Energiewende auf gutem Weg
Debatte: Energie muss bezahlbar bleiben
Fragen und Antworten zur Photovoltaik
Kristian Klooß schreibt im ''Manager-Magazin" gar von einer subventionierten Energieverschwendung. Er zitiert in seinem Artikel aus der Studie des Ökonomen André Schmidt über die Folgen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG): Den im Jahr 2009 nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft 48.000 in der Fotovoltaikbranche Beschäftigten, stünden rund 8,4 Milliarden Euro an allein in 2008 gezahlten Subventionen gegenüber. Daraus errechnet Schmidt einen durchschnittlichen Subventionsbetrag von 175.000 Euro pro Jahr und Arbeitsplatz. "Vergleicht man dies mit den 75.000 Euro pro Arbeitsplatz in der Steinkohleindustrie, so stellen sich doch erhebliche Zweifel ein, inwieweit es sich hier tatsächlich um eine effiziente Maßnahme zur Erhöhung der Beschäftigung handelt", schreibt Schmidt.
Daniel Wetzel kommt in seinem Kommentar für die ''Welt'' zu dem Schluss: "Anders als von Umweltverbänden und Grünen behauptet, wird die Energiewende durch den "Rösler-Röttgen-Kompromiss nicht gestoppt. Es handelt sich vielmehr um den dankenswerten Versuch, den bislang unbalancierten Ökostromausbau endlich in wirtschaftlich und versorgungstechnisch vernünftigere Bahnen zu lenken." MEHR ZUM THEMA:
Mit dem derzeitigen Boom der Photovoltaik, der durch den Preisverfall bei Solaranlagen befeuert wird, steigen die Mehrkosten für die Förderung stetig an, obwohl die Energieerzeugung aus Sonnenenergie für die Produzenten günstiger wird. Dabei sind die Stromnetze nach Angaben der Betreiber kaum noch in der Lage, die zusätzlich erzeugten Kapazitäten aufzunehmen.
Kurzum: Der Umfang der derzeitigen Förderung steht in keinem vernünftigen Verhältnis zum volkswirtschaftlichen Nutzen.
Energiewende auf gutem Weg
Debatte: Energie muss bezahlbar bleiben
Fragen und Antworten zur Photovoltaik
Subventionierte Energieverschwendung
Kristian Klooß schreibt im ''Manager-Magazin" gar von einer subventionierten Energieverschwendung. Er zitiert in seinem Artikel aus der Studie des Ökonomen André Schmidt über die Folgen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG): Den im Jahr 2009 nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft 48.000 in der Fotovoltaikbranche Beschäftigten, stünden rund 8,4 Milliarden Euro an allein in 2008 gezahlten Subventionen gegenüber. Daraus errechnet Schmidt einen durchschnittlichen Subventionsbetrag von 175.000 Euro pro Jahr und Arbeitsplatz. "Vergleicht man dies mit den 75.000 Euro pro Arbeitsplatz in der Steinkohleindustrie, so stellen sich doch erhebliche Zweifel ein, inwieweit es sich hier tatsächlich um eine effiziente Maßnahme zur Erhöhung der Beschäftigung handelt", schreibt Schmidt.
Sonne der Vernunft
Daniel Wetzel kommt in seinem Kommentar für die ''Welt'' zu dem Schluss: "Anders als von Umweltverbänden und Grünen behauptet, wird die Energiewende durch den "Rösler-Röttgen-Kompromiss nicht gestoppt. Es handelt sich vielmehr um den dankenswerten Versuch, den bislang unbalancierten Ökostromausbau endlich in wirtschaftlich und versorgungstechnisch vernünftigere Bahnen zu lenken." MEHR ZUM THEMA:





