„Afrika ist auf dem Weg, in der internationalen Gemeinschaft endlich den Platz einzunehmen, der ihm gebührt“, bekräftigte der Außenminister – als „gleichberechtigter Partner“ bei der Bewältigung internationaler Probleme, aber auch als „attraktiver wirtschaftlicher Standort“ mit wachsender Mittelschicht und aufstrebenden Märkten. Am Rande des Gipfels trifft Westerwelle unter anderem zu Gesprächen mit dem AU-Kommissionsvorsitzenden Jean Ping sowie mit der Außenministerin Malawis, Etta Elizabeth Banda, zusammen. Malawi hat zurzeit den Vorsitz in der Afrikanischen Union inne.
Westerwelle lobt Erfolge der Afrikanischen Union

Guido Westerwelle bei seiner Rede vor der AU Die AU habe in den wenigen Jahren seit ihrer Gründung dafür gesorgt, dass für afrikanische Probleme zunehmend auch afrikanische Lösungen gefunden werden, lobte Westerwelle in seiner Rede vor dem AU-Gipfel. Besonders das entschlossene Engagement für Frieden und Sicherheit hob der Außenminister hervor. So hat die AU Staatsstreiche geächtet und kann im Fall schwerer Menschenrechtsverletzungen in einem Mitgliedstaat eingreifen.
Die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika mit ihrer „perfekten Organisation und begeisternden Gastfreundschaft“ nannte Westerwelle als Beispiel dafür, wie sehr sich die Wahrnehmung Afrikas gewandelt habe. „Afrika hat der Welt ein unvergessliches Fest geschenkt“, bedankte sich der Außenminister.
Gedenken an Opfer der Anschläge vom 11. Juli

Kranzniederlegung zum Gedenken an die Terroropfer vom 11. Juli Die Terroranschläge in der ugandischen Hauptstadt zum WM-Finale am 11. Juli seien in diesem Zusammenhang „umso heimtückischer“, sagte der Außenminister. Radikale Islamisten hatten bei Anschlägen auf zwei Lokale in Kampala 73 Menschen getötet, die das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft vor den Bildschirmen verfolgten. „Die Anschläge haben überall auf der Welt Bestürzung, Wut und Trauer ausgelöst“, so Westerwelle. Dem anwesenden ugandischen Außenminister und seinem Volk sprach er seine „tief empfundene Anteilnahme“ aus.
Terroristen könnten mit Krieg und Zerstörung ein friedliches Miteinander in Afrika jedoch nicht verhindern, stellte Westerwelle klar. „Diese mörderischen Anschläge machen die AU und uns alle nur entschlossener.“ Im Anschluss an das AU-Gipfeltreffen besuchte Westerwelle einen der Anschlagsorte auf einem Rugby-Feld in Kampala und legte gemeinsam mit dem ugandischen Staatsminister im Außenministerium, Oryem Henry Okello, einen Kranz zum Gedenken an die Opfer nieder.
Deutsche Unterstützung für friedliches Miteinander in Afrika
Der Minister bekräftigte, dass Deutschland weiterhin seinen Beitrag zu Frieden und Sicherheit auf dem afrikanischen Kontinent leisten werde. In Somalia schützt die Bundeswehroperation ATALANTA derzeit den Schiffsverkehr und damit den Handel in und nach Afrika. In Uganda bilden Deutschland und die EU Soldaten zur Stabilisierung Somalias aus. Auch den Aufbau der Polizeieinheit für die afrikanische Eingreiftruppe wird von Deutschland gefördert. In der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba finanziert die Bundesrepublik den neuen Sitz der AU-Abteilung für Frieden und Sicherheit.

Westerwelle begrüßt somalische Sicherheitskräfte im EU-Trainingslager Im Hauptquartier der EU-Trainingsmission machte sich der Außenminister ein Bild von der Ausbildung somalischer Sicherheitskräfte. Dort werden fast 2.000 somalische Soldaten durch europäische und ugandische Ausbilder geschult. Sie sollen nach dem Ende ihrer Ausbildung zur Stabilisierung Somalias beitragen.
Zusätzlich wird Deutschland seine humanitäre Soforthilfe für Somalia um eine weitere Million Euro auf insgesamt 2,7 Millionen Euro anheben, kündigte Westerwelle bei dem Besuch an. Mit den Geldern sollen Nahrungsmittel, Trinkwasser, Medikamente und Notunterkünfte finanziert werden. Vor allem im Großraum Mogadischu hat sich die humanitäre Lage durch die anhaltenden bewaffnete Auseinandersetzungen weiter verschlechtert. 3,8 Millionen Menschen in Somalia gelten als humanitär notleidend.
Im Anschluss an seinen Afrika-Besuch reist der Außenminister weiter nach Zypern, wo er mit dem zyprischen Präsidenten Demetris Christofias unter anderem über die Beilegung des Zypernkonfliktes und europapolitische Fragen sprechen wird. Auch mit seinem Amtskollegen Markos Kyprianou trifft Westerwelle in Zypern zusammen. Die Insel ist seit 1974 geteilt. Die Türkische Republik Nordzypern wird jedoch nur von der Türkei anerkannt. Seit Mai 2004 ist Zypern Mitglied der Europäischen Union. MEHR ZUM THEMA:
Westerwelle lobt Erfolge der Afrikanischen Union

Guido Westerwelle bei seiner Rede vor der AU Die AU habe in den wenigen Jahren seit ihrer Gründung dafür gesorgt, dass für afrikanische Probleme zunehmend auch afrikanische Lösungen gefunden werden, lobte Westerwelle in seiner Rede vor dem AU-Gipfel. Besonders das entschlossene Engagement für Frieden und Sicherheit hob der Außenminister hervor. So hat die AU Staatsstreiche geächtet und kann im Fall schwerer Menschenrechtsverletzungen in einem Mitgliedstaat eingreifen.
Die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika mit ihrer „perfekten Organisation und begeisternden Gastfreundschaft“ nannte Westerwelle als Beispiel dafür, wie sehr sich die Wahrnehmung Afrikas gewandelt habe. „Afrika hat der Welt ein unvergessliches Fest geschenkt“, bedankte sich der Außenminister.
Gedenken an Opfer der Anschläge vom 11. Juli

Kranzniederlegung zum Gedenken an die Terroropfer vom 11. Juli Die Terroranschläge in der ugandischen Hauptstadt zum WM-Finale am 11. Juli seien in diesem Zusammenhang „umso heimtückischer“, sagte der Außenminister. Radikale Islamisten hatten bei Anschlägen auf zwei Lokale in Kampala 73 Menschen getötet, die das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft vor den Bildschirmen verfolgten. „Die Anschläge haben überall auf der Welt Bestürzung, Wut und Trauer ausgelöst“, so Westerwelle. Dem anwesenden ugandischen Außenminister und seinem Volk sprach er seine „tief empfundene Anteilnahme“ aus.
Terroristen könnten mit Krieg und Zerstörung ein friedliches Miteinander in Afrika jedoch nicht verhindern, stellte Westerwelle klar. „Diese mörderischen Anschläge machen die AU und uns alle nur entschlossener.“ Im Anschluss an das AU-Gipfeltreffen besuchte Westerwelle einen der Anschlagsorte auf einem Rugby-Feld in Kampala und legte gemeinsam mit dem ugandischen Staatsminister im Außenministerium, Oryem Henry Okello, einen Kranz zum Gedenken an die Opfer nieder.
Deutsche Unterstützung für friedliches Miteinander in Afrika
Der Minister bekräftigte, dass Deutschland weiterhin seinen Beitrag zu Frieden und Sicherheit auf dem afrikanischen Kontinent leisten werde. In Somalia schützt die Bundeswehroperation ATALANTA derzeit den Schiffsverkehr und damit den Handel in und nach Afrika. In Uganda bilden Deutschland und die EU Soldaten zur Stabilisierung Somalias aus. Auch den Aufbau der Polizeieinheit für die afrikanische Eingreiftruppe wird von Deutschland gefördert. In der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba finanziert die Bundesrepublik den neuen Sitz der AU-Abteilung für Frieden und Sicherheit.

Westerwelle begrüßt somalische Sicherheitskräfte im EU-Trainingslager Im Hauptquartier der EU-Trainingsmission machte sich der Außenminister ein Bild von der Ausbildung somalischer Sicherheitskräfte. Dort werden fast 2.000 somalische Soldaten durch europäische und ugandische Ausbilder geschult. Sie sollen nach dem Ende ihrer Ausbildung zur Stabilisierung Somalias beitragen.
Zusätzlich wird Deutschland seine humanitäre Soforthilfe für Somalia um eine weitere Million Euro auf insgesamt 2,7 Millionen Euro anheben, kündigte Westerwelle bei dem Besuch an. Mit den Geldern sollen Nahrungsmittel, Trinkwasser, Medikamente und Notunterkünfte finanziert werden. Vor allem im Großraum Mogadischu hat sich die humanitäre Lage durch die anhaltenden bewaffnete Auseinandersetzungen weiter verschlechtert. 3,8 Millionen Menschen in Somalia gelten als humanitär notleidend.
Im Anschluss an seinen Afrika-Besuch reist der Außenminister weiter nach Zypern, wo er mit dem zyprischen Präsidenten Demetris Christofias unter anderem über die Beilegung des Zypernkonfliktes und europapolitische Fragen sprechen wird. Auch mit seinem Amtskollegen Markos Kyprianou trifft Westerwelle in Zypern zusammen. Die Insel ist seit 1974 geteilt. Die Türkische Republik Nordzypern wird jedoch nur von der Türkei anerkannt. Seit Mai 2004 ist Zypern Mitglied der Europäischen Union. MEHR ZUM THEMA:




