Die von ihm angestoßene Debatte zum Sozialstaat sei notwendig, damit nicht nur über Verteilungs-, sondern auch über Leistungsgerechtigkeit diskutiert werde. „Ich weiß die Mehrheit der deutschen Bevölkerung auf meiner Seite.“ „Tonalitätsfragen“ seien Geschmackssache, doch in der Sache bestehe in der Regierungskoalition Einigkeit. Das Verhältnis zu Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sei „ungetrübt“.
Als FDP-Chef sei es seine Aufgabe, „für die Entlastung der kleinen und mittleren Einkommen“ zu kämpfen. Dafür sei er in Regierungsverantwortung gewählt worden. Die Umsetzung seiner liberalen Ideale nannte Westerwelle einen „Marathonlauf“. Mit der Debatte zu mehr Leistungsgerechtigkeit im deutschen Sozialstaat habe er hierfür den ersten Schritt getan.
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