Guido Westerwelle sieht durch die Ungleichbehandlung vieler junger Männer den Gleichheitsgrundsatz der Verfassung berührt. Ein Ende der Wehrpflicht kann sich der Außenminister bereits in dieser Legislaturperiode vorstellen. "Ich halte das für möglich. Es wäre die richtige Entscheidung, die Dienstpflicht so bald wie möglich auszusetzen." Die bereits umgesetzte Verkürzung der Wehrpflicht auf sechs Monate nannte Westerwelle einen Fortschritt.
Die Liberalen plädieren seit langem für ein Ende der Wehrpflicht. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) will im September ein Reformkonzept zum Umbau der Bundeswehr vorlegen. "Kreativ" und "ohne Denkverbote" wolle man über eine Reform nachdenken, ließen der Verteidigungsminister und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) verlauten.

Guido Westerwelle Weiter kündigte Westerwelle für 2011 die Übergabe von Verantwortung für die ersten Regionen in Afghanistan an. Dann könne auch das Bundeswehrkontingent erstmals reduziert werden. Die internationale Afghanistan-Konferenz kommende Woche könne eine "Wegmarke" sein, um die Sicherheitsverantwortung 2014 vollständig der afghanischen Regierung zu übertragen.
NRW: Einheitsschule statt maßgeschneidertes Bildungssytem
Mit Blick auf die Regierungsbildung in Nordrhein-Westfalen monierte Westerwelle, dass Rot-Grün das "maßgeschneiderte Bildungssystem" zu Gunsten der "Einheitsschule" aufgäbe. "Ich bin selbst erst auf der Realschule gewesen und habe die Vorzüge eines gegliederten Schulsystems mit maßgeschneiderter Förderung erlebt. Es ist doch bekannt, dass manche Kinder praktischer und andere theoretischer veranlagt sind. Manche sind Frühstarter, andere Spätzünder. Ich finde es empörend, wenn alle über einen Kamm geschoren werden, weil es die Ideologie so verlangt", sagte Westerwelle.
Um die Chancen der FDP bei den nächsten Wahlen wird Westerwelle daher nicht bange: "Die Schuldenkoalition in Düsseldorf aus SPD und Grünen, getragen von der Linkspartei, soll der Probelauf für Berlin sein. Die Bürger sehen, was das für Deutschland bedeuten würde." MEHR ZUM THEMA:
Die Liberalen plädieren seit langem für ein Ende der Wehrpflicht. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) will im September ein Reformkonzept zum Umbau der Bundeswehr vorlegen. "Kreativ" und "ohne Denkverbote" wolle man über eine Reform nachdenken, ließen der Verteidigungsminister und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) verlauten.

Guido Westerwelle Weiter kündigte Westerwelle für 2011 die Übergabe von Verantwortung für die ersten Regionen in Afghanistan an. Dann könne auch das Bundeswehrkontingent erstmals reduziert werden. Die internationale Afghanistan-Konferenz kommende Woche könne eine "Wegmarke" sein, um die Sicherheitsverantwortung 2014 vollständig der afghanischen Regierung zu übertragen.
NRW: Einheitsschule statt maßgeschneidertes Bildungssytem
Mit Blick auf die Regierungsbildung in Nordrhein-Westfalen monierte Westerwelle, dass Rot-Grün das "maßgeschneiderte Bildungssystem" zu Gunsten der "Einheitsschule" aufgäbe. "Ich bin selbst erst auf der Realschule gewesen und habe die Vorzüge eines gegliederten Schulsystems mit maßgeschneiderter Förderung erlebt. Es ist doch bekannt, dass manche Kinder praktischer und andere theoretischer veranlagt sind. Manche sind Frühstarter, andere Spätzünder. Ich finde es empörend, wenn alle über einen Kamm geschoren werden, weil es die Ideologie so verlangt", sagte Westerwelle.
Um die Chancen der FDP bei den nächsten Wahlen wird Westerwelle daher nicht bange: "Die Schuldenkoalition in Düsseldorf aus SPD und Grünen, getragen von der Linkspartei, soll der Probelauf für Berlin sein. Die Bürger sehen, was das für Deutschland bedeuten würde." MEHR ZUM THEMA:




