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    Westerwelle sichert Haiti Hilfen zu

    Guido Westerwelle

    (13.01.2010) Ein schweres Erdbeben hat in der Nacht den Karibikstaat Haiti erschüttert. Nach ersten offiziellen Schätzungen werden tausende Tote erwartet. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) zeigte sich nach einem Gespräch mit dem deutschen Botschafter in Haiti "bestürzt von dem sich abzeichnenden Ausmaß der Erdbebenkatastrophe". Westerwelle erklärte, die Bundesregierung werde der Republik Haiti „mit jeder möglichen Hilfe zur Seite stehen“.

Das Erdbeben hat den Inselstaat mit Stärke 7,0 auf der Richterskala erschüttert. Das Epizentrum lag etwa 20 Kilometer westlich der Hauptstadt Port-au-Prince. Haiti gehört zu den ärmsten Ländern der Welt.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle versprach Haiti Hilfen, nachdem er mit dem deutschen Botschafter in Port-au-Prince telefoniert hatte. „Unser Mitgefühl und unsere ganze Solidarität gilt den Opfern der Katastrophe und ihren Angehörigen“, so Westerwelle.

Westerwelle veranlasste zudem, dass unverzüglich ein Krisenstab einberufen wird. Der Krisenstab wird in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden umgehend prüfen, ob Deutsche durch das Erdbeben betroffen sind und was getan werden kann, um im Katastrophengebiet zu helfen.

Schuster: Humanitäre Katastrophe verhindern
Marina Schuster
Marina Schuster
Die Sprecherin für Menschenrechte und humanitäre Hilfe der FDP-Bundestagsfraktion, Marina Schuster, macht deutlich, dass eine Welle der Solidarität jetzt dafür sorgen müsse, dass es nach dem Beben nicht zur humanitären Katastrophe komme. "Auch Deutschland wird seinen Beitrag leisten. Die angebotene Soforthilfe von einer Million Euro muss dazu beitragen die erste Notversorgung zu sichern. Wichtig ist es auch, die Bevölkerung vor Nachbeben in Sicherheit zu bringen", so Schuster.

Es komme darüber hinaus darauf an, andere Ressorts in die Hilfe einzubinden. "Ziel soll es sein, dass nach der Linderung der stärksten Not eine nachhaltige Perspektive für die haitianische Bevölkerung geschaffen wird. Auch hier kann sich Deutschland beteiligen und Hand in Hand mit anderen Ländern Aufbauhilfe vor Ort leisten." MEHR ZUM THEMA:

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