Der Appell der US-amerikanischen Politiker Henry Kissinger, George Shultz, William Perry und Sam Nunn im Jahr 2007 für eine atomwaffenfreie Welt war in der ganzen Welt auf positive Resonanz gestoßen. In Deutschland nahmen die Staatsmänner Richard von Weizsäcker, Helmut Schmidt, Hans-Dietrich Genscher und Egon Bahr die Initiative auf und formulierten im ''Berliner Aufruf'' ihre Vision einer Welt ohne Nuklearwaffen.
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz wollen sich die acht Abrüstungsweisen aus den USA und Deutschland jetzt mit Gleichgesinnten aus anderen europäischen Ländern treffen, um weitere Schritte abzustimmen. Außenminister Westerwelle traf sich bereits am Mittwoch im Hotel Adlon mit den "Elder Statesmen".
Vision erfordert konkrete Abrüstungsschritte
Die Gesprächspartner stimmten überein, dass sich die Bedeutung von Kernwaffen angesichts einer veränderterten internationalen Bedrohungslage gewandelt habe. Jetzt gehe es darum konkrete Abrüstungsschritte - wie ein Start-Nachfolgeabkommen durch die USA und Russland - einzuleiten, um sich der Vision einer atomwaffenfreien Welt zu nähern.
Außenminister Westerwelle strebt in diesem Zusammenhang in enger Abstimmung mit den Verbündeten und Partnern den Abzug der verbliebenen Atomwaffen aus Deutschland an.
"Uns eint die Sorge und der Auftrag, wie man mit den atomaren Gefahren in der Zukunft fertig werden kann", sagte Richard von Weizsäcker nach dem Treffen. Die "mutige Erklärung" der vier US-Politiker habe dazu geführt, dass sich nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa ehemalige Staatsmänner zusammengefunden hätten, um den Gefahren nuklearer Verbreitung entgegenzuwirken.
Weizsäcker und und der ehemalige US-Außenminister Shultz betonten, die Verhandlungen über ein Start-Nachfolgeabkommen seien nur ein erster Schritt auf der internationalen Abrüstungsagenda. Ebenso müsse man klären, wie sich die Nutzung der Kernenergie auf friedliche Zwecke beschränken lasse, ohne zu einer weiteren Verbreitung von Kernwaffen zu führen. Dies erfordere eine globale Lösung. MEHR ZUM THEMA:
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz wollen sich die acht Abrüstungsweisen aus den USA und Deutschland jetzt mit Gleichgesinnten aus anderen europäischen Ländern treffen, um weitere Schritte abzustimmen. Außenminister Westerwelle traf sich bereits am Mittwoch im Hotel Adlon mit den "Elder Statesmen".
Vision erfordert konkrete Abrüstungsschritte
Die Gesprächspartner stimmten überein, dass sich die Bedeutung von Kernwaffen angesichts einer veränderterten internationalen Bedrohungslage gewandelt habe. Jetzt gehe es darum konkrete Abrüstungsschritte - wie ein Start-Nachfolgeabkommen durch die USA und Russland - einzuleiten, um sich der Vision einer atomwaffenfreien Welt zu nähern.
Außenminister Westerwelle strebt in diesem Zusammenhang in enger Abstimmung mit den Verbündeten und Partnern den Abzug der verbliebenen Atomwaffen aus Deutschland an.
"Uns eint die Sorge und der Auftrag, wie man mit den atomaren Gefahren in der Zukunft fertig werden kann", sagte Richard von Weizsäcker nach dem Treffen. Die "mutige Erklärung" der vier US-Politiker habe dazu geführt, dass sich nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa ehemalige Staatsmänner zusammengefunden hätten, um den Gefahren nuklearer Verbreitung entgegenzuwirken.
Weizsäcker und und der ehemalige US-Außenminister Shultz betonten, die Verhandlungen über ein Start-Nachfolgeabkommen seien nur ein erster Schritt auf der internationalen Abrüstungsagenda. Ebenso müsse man klären, wie sich die Nutzung der Kernenergie auf friedliche Zwecke beschränken lasse, ohne zu einer weiteren Verbreitung von Kernwaffen zu führen. Dies erfordere eine globale Lösung. MEHR ZUM THEMA:




