Der schleswig-holsteinische FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki hat am Montag in Berlin dem Präsidium Grundzüge der Kampagne seines Landesverbandes für die Wahlen am Mai vorgestellt. Rösler sicherte dem Spitzenkandidaten tatkräftige Unterstützung des Bundesvorstandes für den kommenden Wahlkampf zu.

Pressekonferenz im Berliner Thomas-Dehler-Haus Kubicki bestätigte außerdem, dass die Landtagswahl-Kampagne sich inhaltlich mit der des FDP-Bundesvorstandes decken. Auch wollte der Norddeutsche klargestellt wissen, dass es sich nicht um eine "Schicksalswahl" für den derzeitigen FDP-Bundesvorsitzenden handele. "Rösler braucht keinen Retter." Es gehe hier vor allem um eine Schicksalswahl für das Land Schleswig-Holstein, betonte der FDP-Spitzenkandidat. Wenn jemand dennoch das Schicksal des FDP-Vorsitzenden vom Wahlergebnis abhängig machen wolle, dann könne dieser beruhigt sein - "denn wir werden ein gutes Ergebnis bei der Landtagswahl einfahren", so Kubicki.
Kubicki will bei der Landtagswahl im Mai mit einem Ergebnis von rund zehn Prozent die Partei aus dem Tief holen. Kubicki sagte, dies sei keine Spinnerei. Untersuchungen hätten ergeben, dass die FDP im Norden rund drei Viertel der Wähler von 2009 zurückgewinnen könne. Dies seien neun bis elf Prozent.
Kubicki lud Rösler und andere FDP-Größen ein, ihm im Wahlkampf zu helfen. Er mache keine Kampagne gegen die Bundespartei. "Wir müssen unsere Bundesminister nicht verstecken." Rösler zeigte sich auch mit Blick auf das Saarland zuversichtlich, dass es für die FDP aufwärts geht. "Die Stimmung an der Basis ist hervorragend", so Rösler. Kubickis Wahlkampf werde großartig.
Die inhaltliche Konzentration auf das Thema Wachstum hält Kubicki auch für sein Bundesland für den richtigen Ansatz. Schleswig-Holstein hätte mit Haushaltsproblemen zu kämpfen, die durch Wachstum im abstrakten Sinne, konkret durch Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und Bildungssituation angegangen werden müssen. Die FDP in Schleswig-Holstein werde für den Wahlkampf den Begriff Wachstum „runterdeklinieren“ und mit Vorstellungen füllen, kündigte der Liberale an.
Auch Rösler untermauerte, dass der Wachstumsbegriff sich nicht nur auf die Steigerung des Bruttoinlandsproduktes reduzieren lässt. Wachstum umfasse unter anderem die Themen, Familie, Gesellschaft, Integration – im Sinne von Zusammenwachsen – oder Forschung und Bildung – im Sinne von: Über sich hinauswachsen. Die Tagespolitik werde den Wachstumskurs untermauern und dem Begriff inhaltlich ausbauen, damit klar wird, wofür die FDP in der Bundesregierung stehe: „Deutschland bleibt auf Wachstumskurs.“
Video: Pressekonferenz von Philipp Rösler und Wolfgang Kubicki am 23.01.2012
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Kubicki: Eine Schicksalswahl für die Bürger in Schleswig-Holstein

Pressekonferenz im Berliner Thomas-Dehler-Haus Kubicki bestätigte außerdem, dass die Landtagswahl-Kampagne sich inhaltlich mit der des FDP-Bundesvorstandes decken. Auch wollte der Norddeutsche klargestellt wissen, dass es sich nicht um eine "Schicksalswahl" für den derzeitigen FDP-Bundesvorsitzenden handele. "Rösler braucht keinen Retter." Es gehe hier vor allem um eine Schicksalswahl für das Land Schleswig-Holstein, betonte der FDP-Spitzenkandidat. Wenn jemand dennoch das Schicksal des FDP-Vorsitzenden vom Wahlergebnis abhängig machen wolle, dann könne dieser beruhigt sein - "denn wir werden ein gutes Ergebnis bei der Landtagswahl einfahren", so Kubicki.
Kubicki will bei der Landtagswahl im Mai mit einem Ergebnis von rund zehn Prozent die Partei aus dem Tief holen. Kubicki sagte, dies sei keine Spinnerei. Untersuchungen hätten ergeben, dass die FDP im Norden rund drei Viertel der Wähler von 2009 zurückgewinnen könne. Dies seien neun bis elf Prozent.
Kubicki lud Rösler und andere FDP-Größen ein, ihm im Wahlkampf zu helfen. Er mache keine Kampagne gegen die Bundespartei. "Wir müssen unsere Bundesminister nicht verstecken." Rösler zeigte sich auch mit Blick auf das Saarland zuversichtlich, dass es für die FDP aufwärts geht. "Die Stimmung an der Basis ist hervorragend", so Rösler. Kubickis Wahlkampf werde großartig.
Wachstum: Gemeinsame Ausrichtung von Bund und Land
Die inhaltliche Konzentration auf das Thema Wachstum hält Kubicki auch für sein Bundesland für den richtigen Ansatz. Schleswig-Holstein hätte mit Haushaltsproblemen zu kämpfen, die durch Wachstum im abstrakten Sinne, konkret durch Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und Bildungssituation angegangen werden müssen. Die FDP in Schleswig-Holstein werde für den Wahlkampf den Begriff Wachstum „runterdeklinieren“ und mit Vorstellungen füllen, kündigte der Liberale an.
Rösler: Mit der FDP bleibt Deutschland auf Wachstumskurs
Auch Rösler untermauerte, dass der Wachstumsbegriff sich nicht nur auf die Steigerung des Bruttoinlandsproduktes reduzieren lässt. Wachstum umfasse unter anderem die Themen, Familie, Gesellschaft, Integration – im Sinne von Zusammenwachsen – oder Forschung und Bildung – im Sinne von: Über sich hinauswachsen. Die Tagespolitik werde den Wachstumskurs untermauern und dem Begriff inhaltlich ausbauen, damit klar wird, wofür die FDP in der Bundesregierung stehe: „Deutschland bleibt auf Wachstumskurs.“
Video: Pressekonferenz von Philipp Rösler und Wolfgang Kubicki am 23.01.2012




