Rösler verwies auf die Bilanz der Liberalen in der Bundespolitik. ELENA abgeschafft, Netzsperren verhindert, qualifizierte Zuwanderung ermöglicht, den Einstieg in die kapitalgedeckte Pflege geschafft - ohne die FDP wären diese Erfolge nicht möglich gewesen, so der Parteichef. Das Regieren werde aber nicht "auf Halbzeit eingestellt", so Rösler, und sprach den Abbau der kalten Progression an, die die FDP als nächstes angepackt hat. Er forderte die Sozialdemokraten auf, ihre Blockadehaltung in dieser Sache aufzugeben, denn "es geht um Gerechtigkeit".

Parteifreunde gratulieren FDP-Chef Rösler zu seiner Rede "Deutschland geht es gut", fasste Rösler zusammen, auch mit Blick auf den stetigen Aufwärtstrend am Arbeitsmarkt. Dennoch seien viele Bürger verunsichert. Die richtige Reaktion auf das verbreitete Bedürfnis nach Orientierung liege aber nicht im falschen Versprechen von Sicherheit, die in Wahrheit "staatliche Bevormundung" sei. Die Antwort der FDP liege dagegen im Vertrauen "in die Leistungsfähigkeit, in den Willen der Menschen, etwas zu schaffen".
Grundlage liberaler Politik bildeten nach wie vor die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft. Diese habe den Menschen den Wohlstand gebracht und werde ihn auch weiter sichern, weshalb die FDP für dieses Wertesystem eintreten müsse, forderte Rösler angesichts des Linkstrends in der politischen Landschaft der Bundesrepublik.
Der Parteichef übte scharfe Kritik an den Grünen, nach deren Willen sich der Staat immer mehr in das Leben der Menschen einmischen wolle. Rösler warnte auch vor der Linkspartei, die weiter auf Kurs zum Kommunismus sei, in dem, wie die Vizeparteichefin Wagenknecht selber gesagt habe, demokratische Parteien keinen Platz hätten.
In Richtung der SPD sagte Rösler, in solider Haushaltsführung bräuchte die Regierung keine Nachhilfe, wie die Schuldenbilanz sozialdemokratisch geführter Bundesländer zeige. Mit Blick auf die Mindestlohndebatte in der CDU wurde der FDP-Parteichef deutlich: Von den Konservativen bleibe inhaltlich nicht mehr viel übrig.
In der Schuldenkrise sieht Rösler die zentrale gegenwärtige Herausforderung für die Politik. Aufgabe der Regierungen sei es, "eine klare Ordnung auf den Finanzmärkten" zu schaffen. Die Sorge der Menschen um die Stabilität des Euro müsse ernst genommen werden. Die FDP werde liberale Antworten auf die damit verbundenen Fragen nach der Zukunft Europas geben. "Wir sind pro-europäisch, und daran werden wir nie einen Zweifel erwecken", verkündete Rösler.
"Freiheit zu ermöglichen, in dem wir Verantwortung zeigen", fasste Rösler das liberale Credo zusammen. Großartiges könne nur bewegen, wer niemals aufgebe und immer weiter kämpfe. MEHR ZUM THEMA:
Vertrauen in die Menschen statt Bevormundung

Parteifreunde gratulieren FDP-Chef Rösler zu seiner Rede "Deutschland geht es gut", fasste Rösler zusammen, auch mit Blick auf den stetigen Aufwärtstrend am Arbeitsmarkt. Dennoch seien viele Bürger verunsichert. Die richtige Reaktion auf das verbreitete Bedürfnis nach Orientierung liege aber nicht im falschen Versprechen von Sicherheit, die in Wahrheit "staatliche Bevormundung" sei. Die Antwort der FDP liege dagegen im Vertrauen "in die Leistungsfähigkeit, in den Willen der Menschen, etwas zu schaffen".
Grundlage liberaler Politik bildeten nach wie vor die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft. Diese habe den Menschen den Wohlstand gebracht und werde ihn auch weiter sichern, weshalb die FDP für dieses Wertesystem eintreten müsse, forderte Rösler angesichts des Linkstrends in der politischen Landschaft der Bundesrepublik.
Kritik an Linken und Grünen
Der Parteichef übte scharfe Kritik an den Grünen, nach deren Willen sich der Staat immer mehr in das Leben der Menschen einmischen wolle. Rösler warnte auch vor der Linkspartei, die weiter auf Kurs zum Kommunismus sei, in dem, wie die Vizeparteichefin Wagenknecht selber gesagt habe, demokratische Parteien keinen Platz hätten.
In Richtung der SPD sagte Rösler, in solider Haushaltsführung bräuchte die Regierung keine Nachhilfe, wie die Schuldenbilanz sozialdemokratisch geführter Bundesländer zeige. Mit Blick auf die Mindestlohndebatte in der CDU wurde der FDP-Parteichef deutlich: Von den Konservativen bleibe inhaltlich nicht mehr viel übrig.
Klare Ordnung an den Märkten: Europa mit wirtschaftlicher Vernunft gestalten
In der Schuldenkrise sieht Rösler die zentrale gegenwärtige Herausforderung für die Politik. Aufgabe der Regierungen sei es, "eine klare Ordnung auf den Finanzmärkten" zu schaffen. Die Sorge der Menschen um die Stabilität des Euro müsse ernst genommen werden. Die FDP werde liberale Antworten auf die damit verbundenen Fragen nach der Zukunft Europas geben. "Wir sind pro-europäisch, und daran werden wir nie einen Zweifel erwecken", verkündete Rösler.
"Freiheit zu ermöglichen, in dem wir Verantwortung zeigen", fasste Rösler das liberale Credo zusammen. Großartiges könne nur bewegen, wer niemals aufgebe und immer weiter kämpfe. MEHR ZUM THEMA:
Rede von Philipp Rösler (YouTube-Video)
Rede von Christian Lindner (YouTube-Video)
Rede von Birgit Homburger: Bildung ist die sozialen Frage unserer Zeit
Ein neues Kapitel schreiben - Rösler in der "FAZ"
Zwei Jahre Schwarz-Gelb - Eine Zwischenbilanz
FDP-Mitgliederentscheid zum ESM
Dossier zur Euro-Stabilisierung




